Der riesige Stahlmantel soll für die nächsten 100 Jahre einen Austritt von Strahlen verhindern. Foto: epa/Ebrd Photostream
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Der riesige Stahlmantel soll für die nächsten 100 Jahre einen Austritt von Strahlen verhindern. Foto: epa/Ebrd Photostream
Die neue Schutzhülle für die Atomruine Tschernobyl gleitet über den havarierten Reaktor. Foto: Epa/Ebrd Photostream
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Die neue Schutzhülle für die Atomruine Tschernobyl gleitet über den havarierten Reaktor. Foto: Epa/Ebrd Photostream
Ein Gleitmechanismus für die neue Schutzhülle der Atomruine Tschernobyl. Foto: Ebrd Photostream
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Ein Gleitmechanismus für die neue Schutzhülle der Atomruine Tschernobyl. Foto: Ebrd Photostream
Mitarbeiter des Dach- und Fassadensystem-Hersteller Kalzip inspizieren Metallprofile. Das Unternehmen hat die Innen- und Aussenhaut der Überdachung des havarierten Reaktors in Tschernobyl gebaut. Foto: Thomas Frey
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Mitarbeiter des Dach- und Fassadensystem-Hersteller Kalzip inspizieren Metallprofile. Das Unternehmen hat die Innen- und Aussenhaut der Überdachung des havarierten Reaktors in Tschernobyl gebaut. Foto: Thomas Frey
Blick auf den zerstörten Reaktor des Atomkraftwerkes Tschernobyl in der Ukraine am 30.04.1986. Foto: dpa/Archiv
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Blick auf den zerstörten Reaktor des Atomkraftwerkes Tschernobyl in der Ukraine am 30.04.1986. Foto: dpa/Archiv

Größtes bewegliches Bauwerk

Neue Schutzhülle für Atomruine Tschernobyl

Prypjat (dpa) - Der ukrainische Umweltminister Ostap Semerak hat die Präsentation der neuen Schutzhülle für den 1986 explodierten Reaktor in Tschernobyl als historischen Moment bezeichnet.

"Dank dieser Konstruktion wird der Katastrophenort sicher", sagte er bei einer Zeremonie nahe der Atomruine. Für die Regierung in Kiew und die ganze Bevölkerung der Ukraine habe absolute Priorität, dass die Folgen der fatalen Kernschmelze von vor 30 Jahren überwunden würden.

"Ich hoffe, dass in naher Zukunft eine große Fläche des einst verlassenen Territoriums zu einem Zentrum für erneuerbare Energien wird", sagte Semerak. In der Energiepolitik wolle die Ukraine ein unabhängiger und ökologisch sicherer Staat werden. Die frühere Sowjetrepublik betreibt derzeit noch vier Atomkraftwerke.

Auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßte die neue Hülle. "Aber damit ist der Wettlauf gegen die Zeit nicht gewonnen", sagte Sprecher Tobias Münchmeyer. Der von der Sowjetunion nach dem Super-GAU von 1986 eilig errichtete Sarkophag drohe zu kollabieren.

"Die ukrainische Regierung muss ihn dringend demontieren. Bricht die alte Hülle zusammen, wird es ungleich komplizierter, teurer und gefährlicher, den Atommüll zu bergen", sagte Münchmeyer. Geplant ist, den alten Sarkophag unter dem neuen Stahlmantel komplett zu entfernen.

Chakrabarti bei Twitter

Greenpeace

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