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Bundespräsident Joachim Gauck und Außenminister Frank-Walter Steinmeier: Der SPD-Politiker ließ dementieren, dass er Interesse an der Nachfolge von Gauck hat. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Neue Spekulationen über Steinmeier als Bundespräsident

Berlin (dpa) - Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat nach "Spiegel"-Informationen Interesse an der Nachfolge von Bundespräsident Joachim Gauck erkennen lassen. Voraussetzung sei, dass der amtierende Präsident von sich aus auf eine zweite Amtszeit verzichte, berichtete das Magazin.

Aus Steinmeiers Umgebung gab es am Abend jedoch ein klares Dementi. "Der "Spiegel"-Bericht ist falsch", hieß es in Berlin.

Gaucks Amtszeit endet im Frühjahr 2017, ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl. Der 75-Jährige lässt bislang offen, ob er Bundespräsident bleiben will.

Nach "Spiegel"-Informationen hat Steinmeier in internen Gesprächen "durchblicken" lassen, dass er grundsätzlich bereitstünde. SPD-Chef Sigmar Gabriel würde demzufolge seine Kandidatur begrüßen. Die "Rheinische Post" (Samstag) zitierte ein namentlich nicht genanntes SPD-Präsidiumsmitglied mit den Worten: "Steinmeier wird es machen, wenn er von beiden großen Parteien gefragt wird."

Aus der Umgebung des 59-Jährigen hieß es jedoch, es habe von Steinmeier keinerlei "Signale" gegeben, genauso wenig wie interne Gespräche zu dem Thema. Steinmeier würde sich freuen, wenn Gauck wieder antrete. "Der Außenminister ist unverändert der Meinung, dass der Bundespräsident seine Sache hervorragend macht."

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