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In der Donbass-Region kam es zu wiederholten Auseinandersetzungen zwischen Separatisten und regulärer Armee.

Kämpfe in der Donbass-Region

Neues Ukraine-Krisentreffen anberaumt

Berlin - Berlin, Moskau, Kiew und Paris dringen auf weitere Verhandlungen zwischen der ukrainischen Führung und den prorussischen Separatisten in der Ukraine-Krise.

Deutschland, Russland, die Ukraine und Frankreich haben weitere Schritte für eine friedliche Lösung des Bürgerkriegs in der Ostukraine angemahnt. „Es bestand Einvernehmen, dass ein Treffen der Kontaktgruppe so bald wie möglich stattfinden sollte“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes nach einem Telefonat der Außenminister der vier Länder am Freitag.

Das ukrainische Militär und die prorussischen Aufständischen im Bürgerkriegsgebiet berichteten von gegenseitigen Angriffen. Dabei sei mindestens ein Soldat getötet worden, hieß es aus Kiew.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) vereinbarte mit seinen Kollegen Sergej Lawrow, Pawlo Klimkin und Laurent Fabius, die Arbeit an den Friedensgesprächen fortzusetzen. Aus Paris hieß es, „in den kommenden Tagen“ solle erneut beraten werden. Die prowestliche Führung in Kiew und die Aufständischen hatten zum Jahresende Hunderte Gefangene ausgetauscht. In Streitpunkten wie dem Abzug schwerer Waffen aus der Kampfzone herrscht weiter Uneinigkeit.

Unklar blieb, ob es Mitte Januar einen Krisengipfel der vier Staaten im „Normandie-Format“ geben wird. Das Auswärtige Amt in Berlin nannte weder ein Datum noch sagte es, ob die Außenminister daran teilnehmen werden oder die Staats- und Regierungschefs. Das russische Außenministerium teilte lediglich mit, es werde an Konsultationen auf verschiedenen Ebenen gearbeitet. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte am vergangenen Montag erklärt, das Treffen sei bereits bestätigt und werde am 15. Januar in Kasachstan stattfinden.

Russland kritisierte unterdessen einen Fackelmarsch ukrainischer Nationalisten in Kiew am Vorabend und warnte vor einem Erstarken rechtsextremer Gruppen im Nachbarland. An dem Marsch hatten sich mehrere Tausend Anhänger rechter Parteien beteiligt.

dpa

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