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Rettungskräfte am Ort des Selbstmordattentats in Maiduguri.

Vor Eingang einer Moschee

Neun Tote bei islamistischem Selbstmordanschlag in Nigeria

Eine Selbstmordattentäterin hat sich im Nordosten Nigerias vor einer Moschee in die Luft gesprengt. Bei dem islamistischen Anschlag sind neun Menschen getötet worden, 18 Weitere wurden verletzt.

Abuja - Im Nordosten Nigerias hat eine Selbstmordattentäterin acht Menschen getötet. Zudem seien 18 Menschen bei dem islamistischen Anschlag in Maiduguri verletzt worden, sagte am Montag der Polizeichef des Bundesstaates Borno, Damian Chukwu. Maiduguri ist die Hauptstadt von Borno.

Die Frau habe am frühen Morgen versucht, eine Moschee am Stadtrand von Maiduguri zu betreten, sei aber davon abgehalten worden und habe sich vor dem Eingang in die Luft gesprengt. Die Explosion habe das Dach der Moschee zum Einsturz gebracht, sagte ein Augenzeuge.

Terrormiliz Boko Haram immer wieder aktiv

Das nigerianische Militär habe zuvor zwei weitere Anschläge in Maiduguri vereitelte, teilte Chukwu mit. Dabei wurden die insgesamt drei Attentäterinnen erschossen. Ihre Sprengstoffwesten explodierten, es wurden aber keine weiteren Personen getötet.

Die islamistische Terrormiliz Boko Haram verübt immer wieder Anschläge in Maiduguri. Die sunnitischen Fundamentalisten wollen im Nordosten Nigerias einen sogenannten Gottesstaat errichten. Bei Anschlägen und Angriffen der Gruppe sind seit 2009 mindestens 20 000 Menschen getötet worden.

dpa

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