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Wenn es nach Dirk Niebel geht, steht Philipp Rösler kein Welpenschutz zu

Niebel: Kein Welpenschutz für Rösler

Passau - Für Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel ist die Wahl Philipp Röslers als FDP-Parteichef eine “tiefe Zäsur“, die für einen “wirklichen Neuanfang“ stehe. Welpenschutz könne der 38-Jährige aber nicht erwarten.

Rösler sei für die Liberalen “eine große Hoffnung“, sagte das FDP-Präsidiumsmitglied der “Passauer Neuen Presse“ (Montagausgabe). Es gebe aber keine Schonfrist für ihn.

“Philipp Rösler wird keinen Welpenschutz für sich beanspruchen können“, sagte Niebel weiter, der den neuen FDP-Vorsitzenden gefordert sieht. Es werde auch einige Zeit dauern, “bis verloren gegangenes Vertrauen zurückgewonnen wird“.

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Ein anderer Koalitionspartner als die Union kommt für Niebel nicht infrage: “Man muss immer mit dem Partner regieren, mit dem es die meisten inhaltlichen Übereinstimmungen gibt. Ich rate dringend davon ab, aus einer bestehenden Koalition hinaus mit dem Ziel eines Partnerwechsels in Bundestagswahlen zu gehen.“ Rösler und die FDP würden aber einfordern, dass der Koalitionsvertrag Punkt um Punkt umgesetzt werde.

dapd

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