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Frans van der Lugt.

Mord in Homs

Niederländischer Pater in Syrien getötet

Homs - Der niederländische Jesuitenpater Frans van der Lugt, der durch seine dramatischen Hilferufe aus Homs bekannt geworden war, ist in der syrischen Bürgerkriegsstadt ermordet worden.

Das bestätigte sein Orden am Montag in Den Haag. Zu der Bluttat bekannte sich zunächst niemand.

Der 75-Jährige wurde nach Angaben seines Ordens von bewaffneten Männern aus seiner Wohnung entführt und dann mit zwei Kopfschüssen getötet. Van der Lugt hatte in den vergangenen Monaten in Interviews und Videos, die auf der Videoplattform Youtube veröffentlicht worden waren, auf die dramatische Lage der Bevölkerung von Homs aufmerksam gemacht. „Wir wollen nicht sterben in einem Meer von Elend und Leid“, sagte er im Januar.

Der Pater lebte bereits seit fast 50 Jahren in Syrien und versorgte in einem Kloster in Homs Behinderte. Trotz wiederholter Aufforderungen weigerte er sich, die Stadt zu verlassen, solange Menschen noch hungerten und seine Hilfe brauchten. „Ich bleibe bei meinen Menschen. Ich bin der Hirte meiner Schafe“, sagte er nach Angaben des Jesuitenordens. .

Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter meldete, der Pater sei in dem von Rebellen kontrollierten Viertel Bustan al-Diwan erschossen worden.

dpa

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