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Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu wollte am 11. März in Rotterdam eine Rede halten. Die Veranstaltung war im Zusammenhang mit der Abstimmung in der Türkei über eine Verfassungsreform geplant. Foto: Burhan Ozbilici

Auftritt "nicht wünschenswert"

Rede von türkischem Minister: Den Haag prüft Rechtsmittel

Den Haag (dpa) - Die niederländische Regierung prüft, ob sie mit rechtlichen Schritten den geplanten Auftritt des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu verhindern kann. Das erklärte der stellvertretende Ministerpräsident Lodewijk Asscher im niederländischen Radio.

"Dazu ist das letzte Wort noch nicht gesprochen worden", sagte Asscher. Er wies die Kritik aus Ankara, dass die Niederlande die Meinungsfreiheit nicht respektieren würden, scharf zurück.

Zuvor hatte Ministerpräsident Mark Rutte erklärt, dass der für den 11. März geplante Auftritt von Außenminister Mevlut Cavusoglu in Rotterdam untersagt werde. "Daran werden wir nicht mitarbeiten, das finden wir nicht wünschenswert", erklärte Rutte. Die Veranstaltung war im Zusammenhang mit der Abstimmung in der Türkei über eine Verfassungsreform geplant.

Der Bürgermeister von Rotterdam, Ahmed Aboutaleb, teilte aber mit, dass er die Veranstaltung nur untersagen könne, wenn die öffentliche Sicherheit nicht gewährleistet sei.

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