Horror-Unfall in Formel 3 - So geht es der Münchner Fahrerin Sophia Flörsch (17)

Horror-Unfall in Formel 3 - So geht es der Münchner Fahrerin Sophia Flörsch (17)
+
Wahlplakate von CDU und SPD in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Foto: Silas Stein

Landtagswahl am Sonntag

Niedersachsen: Wahlkampfauftritte von Merkel und Schulz

Kurz vor der Landtagswahl haben viele Wähler in Niedersachsen noch nicht über ihre Stimmabgabe entschieden. Um diese unentschlossenen Wähler wollen die Parteien mit Unterstützung aus Berlin auch am Freitag kämpfen. Der Wahlkampf erlebt seinen Höhepunkt.

Hannover - Zwei Tage vor der Landtagswahl kommen heute Bundeskanzlerin Angela Merkel und der SPD-Vorsitzende Martin Schulz zu Kundgebungen nach Niedersachsen.

Schulz will an der Seite von Ministerpräsident Stephan Weil in Hannover um die Gunst der Wähler kämpfen. Er wird schon am Vormittag auf dem Bundeskongress der Gewerkschaft IG BCE in Hannover erwartet. CDU-Chefin Angela Merkel tritt mit CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann in Osnabrück und Stade auf.

Am Sonntag wird in Niedersachsen ein neuer Landtag gewählt. Erwartet wird ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen von CDU und SPD um den Sieg sowie von Grünen und FDP um den dritten Platz.

Am Donnerstag setzte sich der zuletzt positive Umfrage-Trend für Niedersachsens SPD fort: Die Sozialdemokraten liegen laut einer neuen Umfrage in der Wählergunst derzeit vor der CDU, können demnach aber ihr Bündnis mit den Grünen nicht fortsetzen. Rechnerisch möglich sind derzeit eine große Koalition von SPD und CDU, ein Ampel-Bündnis aus SPD, Grünen und FDP sowie eine Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP.

Die SPD liegt laut der im ZDF-"heute journal" veröffentlichten Projektion der Forschungsgruppe Wahlen derzeit bei 34,5 Prozent und damit so gut wie in keiner anderen Umfrage der vergangenen Wochen. Die CDU um Spitzenkandidat Bernd Althusmann kann demnach derzeit nur mit 33 Prozent rechnen. Im August hatte die CDU in Umfragen anderer Institute noch bei 40 Prozent gelegen.

Grüne und FDP liefern sich laut den neuen Daten am Sonntag ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den dritten Platz: Beide Parteien kommen derzeit auf 9 Prozent. Die AfD erreicht wie in den jüngsten Umfragen 7 Prozent, die Linke muss bei derzeit 5 Prozent um den Einzug in den Landtag bangen. 29 Prozent der Befragten haben sich noch nicht endgültig entschieden, wem sie ihre Stimme geben werden.

Auch bei der Beurteilung der Spitzenkandidaten liegt die SPD vorn: 49 Prozent der Befragten wünschen sich, dass Weil Regierungschef bleibt, 31 Prozent sprechen sich für Herausforderer Althusmann aus.

Die FDP bekräftigte unterdessen ihre Ablehnung gegen eine Ampel-Koalition: "Ich teile ausdrücklich die Auffassung von (Parteichef) Stefan Birkner: Mit uns gibt es keine Ampel", sagte der langjährige FDP-Fraktionschef und neue Bundestagsabgeordnete Christian Dürr der Deutschen Presse-Agentur. Einer Jamaika-Koalition stehen die Liberalen dagegen nicht völlig ablehnend gegenüber. "Dazu müssten sich die Grünen aber sehr deutlich bewegen", sagte Dürr.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Grausamer Khashoggi-Mord: Trump will benennen, „wer es getan hat“  
Im Fall des ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi fordert die saudische Staatsanwaltschaft die Todesstrafe für fünf Tatverdächtige. Die Türkei soll weitere Beweise für …
Grausamer Khashoggi-Mord: Trump will benennen, „wer es getan hat“  
Merz verrät sein gigantisches Einkommen, zählt sich aber nicht zur Oberschicht
Friedrich Merz hat zum ersten Mal öffentlich gemacht, wie viel Geld er im Jahr verdient. Die Summe ist gigantisch. Der CDU-Politiker zählt sich aber trotzdem zur …
Merz verrät sein gigantisches Einkommen, zählt sich aber nicht zur Oberschicht
Das seltsame Verhältnis von Bayerns Digitalministerin Gerlach zu den sozialen Medien und zur Digitalisierung
Jünger und weiblicher: Keine neue Ministerin steht so sehr für einen Generationswandel in der Staatsregierung wie Judith Gerlach. Das Verhältnis der Digitalministerin zu …
Das seltsame Verhältnis von Bayerns Digitalministerin Gerlach zu den sozialen Medien und zur Digitalisierung
Die SPD und das Unwort: Was tun mit Hartz IV?
Weg aus der Mitte nach links? Während die Umfragekönige der Grünen das Zentrum erobern, hadert die SPD mal wieder mit etwas, das viele als Wurzel allen Übels sehen: …
Die SPD und das Unwort: Was tun mit Hartz IV?

Kommentare