Bluttat in Unterföhring: Polizistin wird wohl nicht mehr aufwachen

Bluttat in Unterföhring: Polizistin wird wohl nicht mehr aufwachen
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Aus Furcht vor Terroranschlägen der islamistischen Boko Haram findet die Wahl in Nigeria unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Foto: STR

Nigerianer wählen neuen Präsidenten

Abuja (dpa) – Knapp 70 Millionen Nigerianer sind heute aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. 

Der 57 Jahre alte christliche Amtsinhaber Goodluck Jonathan bewirbt sich um eine weitere Amtszeit als Präsident des bevölkerungsreichsten afrikanischen Landes. Beobachter räumen seinem 72 Jahre alten muslimischen Herausforderer Muhammadu Buhari jedoch sehr gute Chancen ein, die Wahl zu gewinnen. Belastbare Ergebnisse werden nicht vor Montag erwartet. 

Die Wähler in dem westafrikanischen Staat sind zunächst (08.00 Uhr MEZ) aufgerufen, sich für die Abstimmung registrieren zu lassen. Vom frühen Nachmittag (13.30 Uhr) bis zum späten Abend findet dann die eigentliche Stimmabgabe statt. Aus Furcht vor Terroranschlägen der islamistischen Boko Haram findet die Wahl unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. 

Eine starke Präsenz der Sicherheitskräfte soll zudem Ausschreitungen zwischen den politischen Lagern verhindern. Bei der vorangegangenen Wahl im Jahr 2011 waren bei Zusammenstößen Schätzungen zufolge rund 1000 Menschen ums Leben gekommen. 

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