+
Soldaten der nigerianischen Armee im Kampfeinsatz gegen die Terrororganisation Boko Haram in der Region Borno. Foto: Stringer/Archiv

Nigerias Armee verhaftet Boko-Haram-Anführer

Abuja (dpa) - Nigerias Armee hat einen hochrangigen Anführer der islamistischen Terrormiliz Boko Haram verhaftet und mehr als 240 Frauen und Kinder aus der Gewalt der Extremisten befreit.

Rund 40 weitere Mitglieder der Gruppe seien festgesetzt worden, teilte ein Sprecher des Militärs mit. Bulama Modu, der für viele taktische Entscheidungen der Fundamentalisten verantwortlich sei, wurde während einer Razzia in insgesamt zwei Boko-Haram-Lagern im nordöstlichen Bundesstaat Borno gefasst, sagte Militär-Sprecher Sani Usman. Zahlreiche Waffen und Munition seien sichergestellt worden.

Die sunnitischen Terroristen wollen im Norden Nigerias einen sogenannten Gottesstaat mit strengster Auslegung des islamischen Rechts errichten. Seit 2009 sind bei Angriffen und Anschlägen der Gruppe Schätzungen zufolge 17 000 Menschen getötet worden.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Polizei veröffentlicht Bilder vom Manchester-Attentäter kurz vor dem Anschlag
Schon wieder hat ein Selbstmordanschlag die Welt erschüttert: Am Montag riss ein Attentäter 22 Menschen in den Tod, darunter viele Kinder. Die Polizei meldet mehrere …
Polizei veröffentlicht Bilder vom Manchester-Attentäter kurz vor dem Anschlag
Großbritannien: Höchste Terrorwarnstufe wieder aufgehoben
Eigentlich hätte es für viele Briten ein schönes, langes Wochenende werden sollen. Denn am Montag haben sie frei. Doch es geht - trotz herabgestufter Terrorwarnstufe - …
Großbritannien: Höchste Terrorwarnstufe wieder aufgehoben
Irans Oberhaupt nennt Monarchen Saudi-Arabiens „Idioten“
Zwischen dem Iran und Saudi-Arabien geht es verbal hoch her. Ajatollah Ali Chamenei nennt die Führungsriege des Rivalen einen „wertlosen Haufen“.
Irans Oberhaupt nennt Monarchen Saudi-Arabiens „Idioten“
„Eine Krankheit“: Papst attackiert Finanzinvestoren
Der Papst hat in einer Rede vor Stahlarbeitern massiv gegen Spekulanten gewettert - er sprach von einer „wirtschaftlichen Krankheit“.
„Eine Krankheit“: Papst attackiert Finanzinvestoren

Kommentare