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"Meine Frau gehört in die Küche", betont Nigerias Präsident Buhari bei einer Pressekonferenz mit Kanzlerin Merkel.

Muhammadu Buhari

Nigerias Präsident bei Merkel: "Meine Frau gehört in die Küche"

Berlin - Das war aber nicht politisch korrekt: "Meine Frau gehört in die Küche", betonte Nigerias Präsident Buhari bei einer Pressekonferenz mit Kanzlerin Merkel.

Nigerias Präsident Muhammadu Buhari will von seiner Frau nicht für die Politik seiner Regierung kritisiert werden. Seine Frau gehöre in die Küche und das Wohnzimmer, sagte er am Freitag augenzwinkernd nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Merkel stand daneben und schmunzelte.

„Ich weiß jetzt nicht genau, welcher Partei meine Frau angehört, eigentlich gehört sie ja in meine Küche und mein Wohnzimmer und in das andere Zimmer meines Hauses“ (gemeint ist vermutlich das Schlafzimmer), sagte Buhari auf die Frage eines Journalisten nach kritischen Äußerungen seiner Frau.

Aisha Buhari hatte in einem Interview der „BBC“ gesagt, sie könne ihren Mann bei der nächsten Wahl womöglich nicht unterstützen, wenn er den Kurs seiner Regierung nicht ändere. Viele der von Buharis Regierung ernannten Spitzenbeamte wüssten gar nicht, wofür die Regierungspartei APC stehe. Aisha Buhari hatte ihren Mann im letzten Wahlkampf aktiv unterstützt.

Der Muslim Buhari (73) wurde 2015 an die Spitze des westafrikanischen Staates gewählt. Er hat die Bekämpfung der verbreiteten Korruption und den Sie über die islamistische Terrormiliz Boko Haram zu seinen Prioritäten gemacht. Wegen des anhaltend niedrigen Ölpreises ist seine Regierung jedoch zu Sparmaßnahmen gezwungen.

dpa

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