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Die große Mehrheit der Bundesbürger hält ihn nicht mehr für glaubwürdig: Bundespräsident Christian Wulff.

Nur noch jeder Dritte hält Wulff für glaubwürdig

Berlin - Bundespräsident Christian Wulff verliert wegen der Kredit- und Medienaffäre weiter an Glaubwürdigkeit. Laut einer neuen Umfrage, ist der erste Mann im Staat bei der großen Mehrheit der Bürger unten durch.

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Derzeit hält nur ein knappes Drittel (31 Prozent) der Bundesbürger Wulff für glaubwürdig. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap für die ARD-Sendung „Günther Jauch“ am Sonntag. Im Vergleich zum Beginn seiner Amtszeit bedeutet das einen Verlust von 43 Punkten. Gegenüber Dezember, als die Affäre ihren Anfang nahm, ist es ein Rückgang von 20 Punkten.

Laut Umfrage hält nur ein Viertel (26 Prozent) der Deutschen das Staatsoberhaupt für ehrlich. Die Mehrheit (56 Prozent) schätzt Wulff nicht mehr als würdigen Bundespräsident ein. Nichtsdestotrotz halten ihn 66 Prozent für sympathisch.

Grünen-Politiker Wenzel fordert Wulffs Rücktritt

Der Fraktionsvorsitzende der Gruenen im niedersaechsischen Landtag, Stefan Wenzel, fordert Bundespraesident Christian Wulff zum Ruecktritt auf. "Wulff ist ein Luegner, und er sollte seinen Hut nehmen, bevor er Recht und Gesetz und Anstand noch mehr in den Dreck zieht", sagte Wenzel am Samstag im Deutschlandfunk.

dapd

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