+
Der schleswig-holsteinische SPD-Fraktionschef Ralf Stegner gehört zur Parteilinken. Foto: Carsten Rehder/Archiv

Nord-SPD will Gerechtigkeitsthemen ins Parteiprogramm bringen

Kiel (dpa) - Schleswig-Holsteins SPD will mit einem Kongress zum Thema "Mehr Gerechtigkeit wagen" das sozialpolitische Profil der Partei schärfen. Das heutige Treffen in Kiel solle die Debatte über das Bundestagswahlprogramm 2017 beeinflussen.

Das sagte der dem linken Flügel zugerechnete Landeschef und Bundes-Vize Ralf Stegner der Deutschen Presse-Agentur. Mit dem Thema Gerechtigkeit gehe es um den Identitäts- und Markenkern der SPD.

Als Gast wird in Kiel der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD) sprechen. Auch Stegner und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) halten Reden. Zu den Kongressteilnehmern gehören die Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann, und der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Umweltschutz siegt: Geplanter Großflughafen am Atlantik kommt nicht
Pläne für einen Flughafen in Westfrankreich vergiften das Klima in der Region seit langem. Die Regierung in Paris zieht nun die Notbremse. Die Besetzer des Geländes …
Umweltschutz siegt: Geplanter Großflughafen am Atlantik kommt nicht
Leibarzt stellt Trump Top-Attest aus
Trump, nach eigener Aussage ein stabiles Genie, bekommt von seinem Leibarzt ein Superzeugnis ausgestellt. Körperlich und geistig sei alles in bester Ordnung. Nur etwas …
Leibarzt stellt Trump Top-Attest aus
Lehrer greifen Beamten-Streikverbot an
Zwischen Staat und Beamten besteht ein besonderes Treue- und Fürsorgeverhältnis. Der Grundsatz, dass nicht gestreikt wird, wird nun vom Bundesverfassungsgericht …
Lehrer greifen Beamten-Streikverbot an
Merkel erteilt SPD deutliche Verhandlungs-Absage
Nach den Sondierungen könnten Gespräche über eine neue GroKo starten - wenn der Parteitag der SPD zustimmt. Die Sozialdemokraten hadern aber mit den …
Merkel erteilt SPD deutliche Verhandlungs-Absage

Kommentare