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Die Enklave Kaesong liegt weithin abgeschirmt nur wenige Kilometer nördlich der innerkoreanischen Grenze.

Industriepar wird wiedereröffnet

Einigung zwischen Nord- und Südkorea

Seoul - Rund vier Monate nach der Schließung haben sich Nord- und Südkorea auf die Wiederinbetriebnahme ihres Industrieparks in Kaesong geeinigt.

Das teilte Seoul nach Gesprächen mit Vertretern Pjöngjangs am Mittwoch mit.

„Die Vereinbarung wurde von Seouls Chefdelegiertem Kim Ki Woong und seinem nordkoreanischen Amtskollegen Park Chol Su unterzeichnet“, meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das Ministerium für Wiedervereinigung in Seoul. Es handle sich um einen Fünf-Punkte-Plan. Details wurden zunächst nicht bekannt.

Südkorea hatte eine Garantie verlangt, dass das kommunistische Regime im Norden den Komplex künftig nicht mehr einseitig schließen werde. Die Arbeiten in dem grenznahen Gewerbegebiet waren angesichts verschärfter Spannungen zwischen Nord- und Südkorea stillgelegt worden. Pjöngjang und später auch Seoul hatten ihre Arbeiter aus den Fabriken abzogen. Die Spannungen in der Region hatten sich vor allem infolge des dritten nordkoreanischen Atomtests im Februar verschärft.

Die Enklave Kaesong liegt weithin abgeschirmt nur wenige Kilometer nördlich der innerkoreanischen Grenze. Die Errichtung der Sonderwirtschaftszone begann 2003; Ende 2004 wurden dort die ersten Produkte hergestellt. Der größtenteils vom Süden finanzierte Komplex brachte dem Norden bis zu seiner Schließung im April 2013 nach Schätzungen jährlich bis zu 90 Millionen US-Dollar ein.

dpa

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