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Donald Trump will den Konflikt mit Nordkorea diplomatisch lösen.

China droht mit Sanktionen

Trump warnt in Nordkorea-Krise vor „großem, großem Konflikt“

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Washington - Donald Trump sieht eine Gefahr kommen. Der US-Präsident warnt in der Nordkorea-Krise vor einem „großen, großen“ Konflikt, sagt Trump in einem Interview. 

Nordkorea testet Raketen und Atom-Waffen. Donald Trump und die USA reagierten gereizt auf das Gebaren von Diktator Kim Jong-Un.

Deshalb schickte Trump den Flugzeugträger USS Carl Vinson in die Gewässer der Region um Südkorea. Weitere Maßnahmen: Die USA stationierten früher als erwartet das Raketenabwehrsystem THAAD in Südkorea und die Marine übte mit südkoreanischen Streitkräften. Außerdem schickte Trump ein US-Atom-Boot zur koreanischen Halbinsel.

Diplomatie, ja, aber...

Nach dem militärischen Säbelrasseln glaubt Donald Trump, dass es mit Nordkorea zu einem „großen, großen Konflikt“ kommen könne, wie er in einem Exklusiv-Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte. Aber: „Wir würden es bevorzugen, den Konflikt diplomatisch zu lösen. Aber es ist sehr schwierig.“

In dem Interview lobte Trump außerdem das Treffen mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping. „Ich glaube ihm, dass er alles versucht“, sagte er. „Er will definitiv keinen Aufruhr oder Blutvergießen sehen. Er ist ein guter Mann. Er ist ein sehr guter Mann und ich kenne ihn sehr gut.“ Trump wisse, dass Xi etwas unternehmen würde, aber es sei derzeit unmöglich.

Allerdings gibt es wohl erste Entwicklungen. China soll nach Darstellung von US-Außenminister Rex Tillerson Nordkorea mit Sanktionen gedroht haben, wenn Kim Jong-Un weitere Atomtests durchführe. Das bestätigte die chinesische Regierung den USA, sagte Tillerson am Donnerstagabend in einem Interview des Senders Fox News

Nordkorea soll Atomprogramm aufgeben

Der US-Außenminister sagte dem Sender NPR, die USA seien weiterhin offen für direkte Gespräche mit Nordkorea. Aber das Land müsse sich dazu bereit erklären, sein Atomprogramm aufzugeben.

„Wir hoffen, dass wir sie davon überzeugen können, dass sie diese Waffen nicht brauchen, um die Existenz ihres Regimes sicherzustellen“, sagte er. „Wir streben nicht den Kollaps des Regimes an. Wir wollen keine beschleunigte Wiedervereinigung der koreanischen Halbinsel. Wir wollen eine nuklearwaffenfreie Halbinsel.“

sap mit Material von dpa

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