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US-Präsident Barack Obama und Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye trafen sich vergangene Woche: Nordkorea sieht das als Provokation.

Nach Treffen von Obama und Park

Nordkorea: USA und Südkorea planen Krieg

Seoul - In Nordkorea gibt es nach einer kurzen Pause erneut Unruhen. Die Regierung unterstellt den USA und Südkorea nach einem Treffen von Obama und Park einen Krieg vorzubereiten.

Nordkorea hat das Treffen zwischen US-Präsident Barack Obama und der südkoreanischen Präsidentin Park Geun Hye in dieser Woche als Vorspiel zu einem Krieg kritisiert. Das Komitee für eine friedliche Wiedervereinigung Koreas - eine Organisation der herrschenden Arbeiterpartei - unterstellte Obama am Freitag, eine Strategie der Aggression in Asien zu verfolgen und Park dafür zu nutzen.

Es war die erste offizielle Reaktion des kommunistischen Regimes in Pjöngjang auf das Treffen der beiden Präsidenten am Dienstag in Washington. Die USA und Südkorea bereiteten sich unterdessen auf ein neues gemeinsames Seemanöver vor, an dem auch der Flugzeugträger „USS Nimitz“ teilnehmen soll.

Das Treffen in Washington sei ein Vorspiel für ein „Invasionskrieg gegen die Volksrepublik“ gewesen, wurde ein Sprecher des Komitees von den Staatsmedien zitiert. Er bezeichnete Parks Besuch in den USA als „widerwärtigen kriecherischen Trip, um ihrem Meister zu gefallen“. Beide Präsidenten hatten gewarnt, gemeinsam entschieden gegen Provokationen Nordkoreas vorgehen zu wollen. Zugleich wollen sie die Tür zum Dialog mit Pjöngjang offenhalten.

In den vergangenen Monaten hatte sich der Streit um Nordkoreas Atomprogramm zugespitzt. Nach dessen Atomtest im Februar hatte der UN-Sicherheitsrat die Sanktionen gegen das Land verschärft. Pjöngjang drohte im Gegenzug unter anderem mit Atomschlägen gegen die USA und Südkorea. Zuletzt waren die Drohungen etwas abgeflaut.

Der atomgetriebene Flugzeugträger „Nimitz“ mit etwa 6000 Besatzungsmitgliedern sowie zwei Lenkwaffenkreuzer und der Zerstörer „USS Preble“ sollen an diesem Samstag in Pusan an der Südostküste vor Anker gehen, kündigten die US-Streitkräfte in Korea an. US- Kriegsschiffe liefen regelmäßig südkoreanische Häfen an, hieß es. Sie seien ein „sichtbares Symbol“ der Präsenz der USA in der Region.

Nach südkoreanischen Angaben sollen die US-Schiffe in den nächsten Tagen vor der Ostküste an jährlichen gemeinsamen Übungen teilnehmen. In den vergangenen Tagen hatten die Streitkräfte beider Länder bereits ein Manöver zur U-Boot-Abwehr vor der Westküste durchgeführt. Nordkorea hatte bereits Anfang der Woche den beiden Verbündeten vorgeworfen, mit dem am Freitag beendeten Manöver sowie den anstehenden Übungen einen Nuklearkrieg vorzubereiten. Nordkorea beschuldigt beide Länder regelmäßig, mit ihren Übungen eine Invasion zu proben.

So inszeniert sich Bubi-Diktator Kim Jong Un

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dpa

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