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Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un auf dem Kongress der Arbeiterpartei.

Erster Kongress seit 1980

Nordkoreas forciert Ausbau des Atomwaffenarsenals

Pjöngjang - Die in Nordkorea herrschende Arbeiterpartei hat bei ihrem ersten Kongress seit 1980 den Ausbau des Atomwaffenarsenals als offizielle Linie gebilligt.

Die Partei werde beständig an der „strategischen Linie festhalten, den wirtschaftliche Aufbau und die Schaffung einer Atomstreitmacht voranzutreiben“, berichteten die Staatsmedien am Montag. Die Atomstreitmacht solle „in Qualität und Quantität“ gestärkt werden. Es war der vierte Tag des Kongresses in Pjöngjang.

Die mehr als 3400 Parteidelegierten beschlossen zudem, Atomwaffen nur dann einzusetzen, wenn die Souveränität des Landes durch andere atomar bewaffnete Staaten bedroht werde, hieß es. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte diese Einsatzdoktrin zuvor in einer Rede bekräftigt. Das Zentralkomitee der Partei hatte bereits 2013 nach der Weisung Kims beschlossen, dass der Besitz von Atomwaffen „durch Gesetz festgeschrieben“ werden soll. Der Staat bezeichnet sich bereits in seiner Verfassung als Atommacht.

Die Spannungen im Atomstreit mit Nordkorea nahmen zuletzt wieder zu. Nach einem neuen Nukleartest des Landes im Januar und einem umstrittenen Raketenstart hatte der UN-Sicherheitsrat die Sanktionen gegen das kommunistische Regime verschärft. Nordkorea hatte unter anderem mit atomaren Erstschlägen gegen Südkorea und den USA gedroht.

dpa

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