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US-Bundesstaat North Carolina: Geschichte, Politik, Bevölkerung und Geografie

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In Asheville ließ Milliardär George Vanderbilt 1895 Biltmore House errichten.
Das Herrenhaus Biltmore House wurde 1895 im Renaissancestil erbaut und wird heute als Museum genutzt. © picture-alliance/ gms / Detlef_Berg

North Carolina ist vielen wegen der Filme der alten Südstaaten wie „Fackeln im Sturm“ oder „Vom Winde verweht“ ein Begriff. In etlichen Bereichen hat der 7. Bundesstaat der USA Pionierarbeit geleistet.

Raleigh – North Carolina ist einer der ältesten Bundesstaaten der USA. Er kann in seiner Geschichte einige Erstleistungen für sich verbuchen. Dazu gehört der erste eigenständige Flug der Gebrüder Wright mit einem Motorflugzeug. Außerdem wurde hier 1587 mit Virginia Dare das erste englische Baby auf amerikanischem Boden geboren. Die University of North Carolina war die erste Hochschule in den USA.

North Carolina – Gründung und andere Meilensteine der Geschichte

Vor der Besiedelung durch die Europäer war North Carolina Indianerland. Hier lebten viele verschiedene Stämme wie die Cherokee und die Algonkin. Giovanni da Verrazzano erreichte diesen Landstrich 1524 auf der Suche nach einer Passage zum Pazifik. Damit begann die jüngere Geschichte dieses nordamerikanischen Gebiets:

North Carolina – Geografie und Lage

Geografisch ist North Carolina in die drei Klimazonen Küste, Bergregion und Piedmontplateau eingeteilt.

Der US-Bundesstaat grenzt im Osten an den Atlantik, im Süden an South Carolina und Georgia, im Westen an Tennessee und im Norden an Virginia.

North Carolina: Das sind die größten Städte

Die Hauptstadt von North Carolina ist Raleigh mit ca. 474.069 Einwohnern. Sie wurde zu Ehren von Sir Walter Raleigh benannt. Weitere bedeutende Städte sind:

North Carolina – die Bevölkerung

Die Bevölkerung von North Carolina setzt sich aus folgenden Gruppen zusammen:

North Carolina: Die Wirtschaft des 7. Bundesstaates

Die Wirtschaft von North Carolina ist vor allem in diesen Bereichen gut aufgestellt:

North Carolina – von der Hochburg zum Swing State

North Carolina war bis Mitte es 20. Jahrhunderts fest in der Hand der Demokraten. Ab 1968 setzte die Mehrheit bei den Wahlen auf die Republikaner.

In den letzten Jahren kam erneut Bewegung in das Wahlverhalten der Bevölkerung. So gewann Barack Obama 2008 in diesem US-Bundesstaat. 2012 und 2016 eroberten sich die Republikaner die Führung knapp zurück. Daher gilt North Carolina inzwischen als Swing State, bei dem es bis zuletzt offen bleiben wird, wer die Präsidentschaftswahl 2020 gewinnt.

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