+
John McCain

US-Senator fordert

Obama soll sich bei Merkel entschuldigen

Berlin - Der einflussreiche republikanische Senator John McCain hat das Verhalten von US-Präsident Barack Obama in der Abhör- Affäre um Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisiert.

„Gemessen daran, wie wütend Angela Merkel war, hätte der Präsident sich entschuldigen müssen“, sagte der frühere Präsidentschaftskandidat dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. In einem Fall wie dem Ausspähen von Merkels Handy trage letztlich immer der Präsident die Verantwortung. „Es ist denkbar, dass er davon nichts wusste. Aber Tatsache ist, er hätte davon wissen müssen.“

Nach Berichten des früheren Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden soll der Geheimdienst NSA seit 2002 ein Handy Merkels abgehört haben. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe hatten Obama und Merkel miteinander telefoniert. US-Außenminister John Kerry kündigte eine schnelle Aufarbeitung des Falls an. Die US-Regierung lässt allerdings weiter offen, ob die Vorwürfe stimmen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump geht nach Putin-Fiasko in die Offensive - mit Angriff auf „Ex-Superstar“ Angela Merkel
Nach Helsinki geht Donald Trump wieder in die Offensive - mit dem Thema Flüchtlingspolitik und einem seiner Lieblingsziele: Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Trump geht nach Putin-Fiasko in die Offensive - mit Angriff auf „Ex-Superstar“ Angela Merkel
Nach heftiger Kritik: Trump räumt erstmalig russische Einmischung in US-Wahl ein
Donald Trump und Wladimir Putin trafen sich am Montag zum mit großer Spannung erwarteten Gipfel in Helsinki. Wir berichten am Tag danach weiter über die Nachwehen des …
Nach heftiger Kritik: Trump räumt erstmalig russische Einmischung in US-Wahl ein
May entgeht Schlappe im Parlament in Sachen Zollunion
Der Machtkampf um den richtigen Kurs für den EU-Austritt ist in Großbritannien voll entbrannt. Nachdem sich die Brexit-Hardliner am Montag durchgesetzt hatten, wollten …
May entgeht Schlappe im Parlament in Sachen Zollunion
May entgeht im britischen Parlament Schlappe in Sachen Zollunion
Die britische Premierministerin Theresa May ist im Parlament nur knapp einer Schlappe in Sachen Zollunion nach dem Brexit entgangen.
May entgeht im britischen Parlament Schlappe in Sachen Zollunion

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.