Liebes-Bespitzelung

NSA-Mitarbeiter spionierten Ehepartner aus

Washington - Peinlich, peinlich: Mitarbeiter des US-Geheimdienstes NSA sollen ihre Überwachungsmöglichkeiten auch dazu benutzt haben, ihre Geliebten oder Ehepartner auszuspionieren.

Im vergangenen Jahrzehnt habe es schätzungsweise eine Handvoll solcher Fälle gegeben, berichtete das „Wall Street Journal“ am späten Freitag unter Berufung auf einen Beamten. Die Praxis habe trotz der geringen Verbreitung einen Spitznamen bei dem Dienst bekommen: „LOVEINT“ - in Anlehnung an andere gängige Abkürzungen wie „SIGINT“ für die Auswertung von Informationen.

Fünf Fakten rund um Skandal-Enthüller Snowden

Fünf Fakten rund um Skandal-Enthüller Snowden

In allen Fällen seien die Mitarbeiter bestraft worden. Die NSA räumte bisher vor allem unbeabsichtigte Regelverstöße ein.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bundeswehr arbeitet am Umgang mit ihrer Tradition
Rechtsextreme Umtriebe in der Bundeswehr haben der Verteidigungsministerin zugesetzt. Von der Leyen lässt daraufhin den Traditionserlass überarbeiten. Nun beginnt dazu …
Bundeswehr arbeitet am Umgang mit ihrer Tradition
AfD spricht von "entstellter Kunst" bei Kasseler Documenta
„Entartete Kunst“ ist ein diffamierendes Schlagwort aus der NS-Zeit. Ausgerechnet von „entstellter Kunst“ spricht nun ein AfD-Politiker mit Blick auf die Kasseler …
AfD spricht von "entstellter Kunst" bei Kasseler Documenta
Frauke Petrys Immunität soll aufgehoben werden
Seit über einem Jahr laufen die Meineid-Ermittlungen gegen AfD-Chefin Petry. Nun soll ihre Immunität als Abgeordnete aufgehoben werden - was sie selbst begrüßt.
Frauke Petrys Immunität soll aufgehoben werden
Schröder: Meine Rosneft-Ambitionen schaden der SPD nicht
Berlin (dpa) - Ex-Kanzler Gerhard Schröder hat bestritten, mit seinen Ambitionen auf einen Posten beim russischen Ölkonzern Rosneft der SPD im Bundestagswahlkampf zu …
Schröder: Meine Rosneft-Ambitionen schaden der SPD nicht

Kommentare