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Die türkische Tageszeitung „Sabah“ prüft im Streit um die Akkreditierungen für feste Journalistenplätze in NSU-Verfahren  eine Klage.

Streit um Akkreditierungen

NSU-Prozess: Türkische Zeitung prüft Klage

München - Im Streit um die Akkreditierungen für feste Journalistenplätze in NSU-Verfahren prüft die liberale türkische Tageszeitung „Sabah“ eine Klage.

„Wir werden alles tun, was rechtlich möglich ist“, sagte der stellvertretende Chefredakteur der „Sabah“-Europa-Ausgabe, Ismail Erel, am Mittwochabend der Nachrichtenagentur dpa.

Die „Sabah“, die ihren Europa-Sitz in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt hat, hatte wie alle anderen türkischen Medien keinen der 50 reservierten Journalisten-Plätze im Gerichtssaal bekommen. Die Akkreditierungen dafür hatte das Gericht entsprechend dem Eingang der Gesuche vergeben.

Die rechte Terrorzelle - Chronologie der Ereignisse in Bildern

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Das Gericht hätte wegen der Besonderheit in diesem Prozess die Möglichkeit gehabt, türkischen Medien feste Plätze zu reservieren, sagte Erel. Er verwies dabei auf den Prozess gegen den Fernsehmoderator Jörg Kachelmann. Dabei hatte das Landgericht Mannheim von den 48 Sitzplätzen zehn an Schweizer Medien vergeben mit der Begründung, wegen der Staatsangehörigkeit Kachelmanns seien die Schweizer Medien angemessen zu berücksichtigen.

dpa

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