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Flüchtlinge kommen in einem Schlauchboot auf der griechischen Insel Lesbos an. Die Zahlen sind stark zurückgegangen. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Nur wenige neue Flüchtlinge in Griechenland

Athen (dpa) - In Griechenland sind von Freitag auf Samstag insgesamt 162 Flüchtlinge aus der Türkei eingetroffen. Wie der griechische Stab für die Flüchtlingskrise mitteilte, bleibt die Zahl der Neuankünfte damit weiterhin niedrig.

Auch in den beiden Tagen zuvor hatten nur einmal 62 und einmal 69 Menschen von der türkischen Küste aus zu den griechischen Inseln übergesetzt. Zum Vergleich: Noch im Februar kamen täglich rund 2000 Menschen an.

Auf den Inseln bleibt die Lage allerdings schwierig: Allein auf Samos, Chios und Lesbos leben in den Registrierzentren mittlerweile mehr als 7000 Migranten. Seit Inkrafttreten des Flüchtlingspakts der EU mit der Türkei am 20. März können die illegalen Neuankömmlinge in die Türkei zurückgeschickt werden; zuvor aber haben sie das Recht, einen Asylantrag zu stellen. Weil sich die Bearbeitung dieser Anträge mangels Fachpersonals in die Länge zieht, nimmt die Zahl der Menschen in den "Hotspots" allmählich zu.

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