Feuer in Rosenheim: Container brennen lichterloh

Feuer in Rosenheim: Container brennen lichterloh
+
US-Präsident Barack Obama hat die Fortschritte im Bemühen um eine Beseitigung der syrischen Chemiewaffen als „bemerkenswert“ bezeichnet und den Einsatz seines russischen Kollegen Wladimir Putin gelobt.

„Bemerkenswerte Fortschritte“

Obama begrüßt Putins Syrien-Einsatz

Washington - US-Präsident Barack Obama hat die Fortschritte im Bemühen um eine Beseitigung der syrischen Chemiewaffen als „bemerkenswert“ bezeichnet und den Einsatz seines russischen Kollegen Wladimir Putin gelobt.

Ziel sei es zu verhindern, dass das Assad-Regime erneut chemische Kampfstoffe gegen das syrische Volk einsetze, sagte Obama am Sonntag in einem Interview des Senders ABC. „Es besteht jetzt die Möglichkeit, dass das nicht wieder geschieht.“ Mit Blick auf den russisch-amerikanischen Rahmenplan zur Vernichtung der Chemiewaffen fügte er hinzu: „Die Strecke, die wir zurückgelegt haben, ist bemerkenswert.“

Obama begrüßte ausdrücklich das Engagement von Putin zur Lösung des Konflikts. Aber er wies zugleich darauf hin, dass der Kremlchef den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad schütze und die „Werte“ der USA in Sachen Syrien nicht teile. Aber hier gehe es nicht um Russland gegen die USA. „Dies ist nicht der Kalte Krieg.“

Syrienkonflikt: Die Standpunkte der großen Mächte

Syrienkonflikt: Die Standpunkte der großen Mächte

Der US-Präsident bestätigte zugleich, dass er und der neue iranische Präsident Hassan Ruhani Briefe ausgetauscht hätten. Das iranische Atomprogramm sei „eine größere Frage“ für die USA „als die Frage der Chemiewaffen“, betonte Obama.

Er warnte, dass die Iraner aus dem zumindest vorläufigen Verzicht auf eine Militäraktion gegen Syrien nicht den Schluss ziehen sollten, „dass wir keinen Schlag gegen den Iran ausführen würden. Die Lehre, die sie auf der anderen Seite daraus ziehen sollten, ist, dass es die Möglichkeit gibt, solche Fragen diplomatisch zu lösen“.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ärger über Gabriel: Riad ruft Botschafter aus Berlin zurück
Nach zwei Wochen Spekulationen über sein Schicksal ist der libanesische Premier in Frankreich eingetroffen. Bundesaußenminister Gabriel hatte die Außenpolitik …
Ärger über Gabriel: Riad ruft Botschafter aus Berlin zurück
Nach Kritik an Horst Seehofer: Geheimplan von Ilse Aigner durchgesickert
Immer mehr Menschen in Bayern fordern den Rücktritt des derzeitigen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU). Doch was passiert danach? Wirtschaftsministerin Ilse Aigner …
Nach Kritik an Horst Seehofer: Geheimplan von Ilse Aigner durchgesickert
Tausende Demonstranten in Simbabwe fordern Mugabes Rücktritt
Das wäre vor einigen Tagen noch sehr gefährlich gewesen: In Simbabwe gehen Tausende auf die Straße, um den Rücktritt des greisen Langzeitherrschers Robert Mugabe zu …
Tausende Demonstranten in Simbabwe fordern Mugabes Rücktritt
Trump legt Einfuhrgenehmigung für Elefanten-Trophäen wieder auf Eis
Nach massiven Protesten von Naturschützern hat US-Präsident Donald Trump die Erlaubnis zur Einfuhr von Trophäen von Großwildjägern wieder auf Eis gelegt.
Trump legt Einfuhrgenehmigung für Elefanten-Trophäen wieder auf Eis

Kommentare