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Der Schüler Ahmed Mohamed (14) bei der Astronomy Night im Weißen Haus.

14-Jähriger für Bombenbauer gehalten

Obama empfängt Uhrenbauer Ahmed im Weißen Haus

Washington - Weil sein Lehrer seinen selbst gebastelten Wecker für eine Bombe hielt, war der 14-jährige Ahmed verhaftet worden. Jetzt widerfuhr dem texanischen Teenager Genugtuung.

Fünf Wochen nach seiner Festnahme wegen eines selbstgebastelten Weckers, den seine Lehrer fälschlicherweise für eine Bombe hielten, ist der texanische Schüler Ahmed Mohamed von US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus empfangen worden. Der 14-Jährige nahm am Montag zusammen mit anderen Schülern, Lehrern, Wissenschaftlern, Astronauten und Prominenten an einem Astronomie-Abend in der Präsidentenresidenz in Washington teil.

Ahmed hatte Mitte September einen selbstgebastelten Wecker mit in seine Schule in Irving im Bundesstaat Texas gebracht, von seinen Lehrer aber nicht die erhoffte Anerkennung bekommen - stattdessen wurde er in Handschellen abgeführt, nachdem die Alarmfunktion des Weckers im Englischunterricht losgegangen war. Im Kurznachrichtendienst Twitter wurde ein Foto des Jungen in Handschellen innerhalb von Stunden tausendfach weiterverbreitet, Mohameds Schule und der Polizei wurde Islamfeindlichkeit vorgeworfen.

Auch Obama hatte sich in die Debatte eingeschaltet und die selbstgemachte Uhr des Jungen gelobt. "Coole Uhr, Ahmed. Willst du sie ins Weiße Haus mitbringen?", schrieb er auf Twitter. Bei der Veranstaltung am Montagabend erwähnte er den Jungen nicht direkt. Er forderte Lehrer und Eltern aber auf, neugierige Kinder und Jugendliche "zu fördern und zu ermutigen, statt sie zu unterdrücken."

afp

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