London ist für Obama dieses Mal kein leichtes Pflaster, kommt er doch wenige Wochen vor dem Referendum über einen EU-Verbleib Großbritanniens. Foto: Hannah Mckay
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London ist für Obama dieses Mal kein leichtes Pflaster, kommt er doch wenige Wochen vor dem Referendum über einen EU-Verbleib Großbritanniens.

Premier meldet sich via Twitter

Cameron verteidigt Obamas "Brexit"-Aufruf an die Briten

London/Berlin - Der britische Premierminister David Cameron hat US-Präsident Barack Obama gegen Kritik verteidigt, er mische sich zu Unrecht in die Debatte über einen EU-Austritt Großbritanniens ein.

"Die USA sind einer unserer engsten Verbündeten. Deshalb ist es wichtig zu hören, warum er sagt, dass wir in der EU bleiben sollten", teilte Cameron per Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Obama hatte sich zuvor in einem Gastbeitrag der britischen Zeitung "The Daily Telegraph" für einen Verbleib Großbritanniens in der EU ausgesprochen. Befürworter eines "Brexit" (EU-Austritts) hatten deswegen scharfe Kritik an Obama geübt. Der US-Präsident ist bis Sonntag zu Besuch in Großbritannien.

Auch der rechtsnationale ungarische Ministerpräsident Viktor Orban warnt vor den Folgen eines Ausscheidens Großbritanniens aus der EU. "Der Brexit wäre ein schwerer Schlag für Europa", sagte Orban der "Wirtschaftswoche". "Das ist ein Abgrund, in den wir uns gar nicht trauen hinabzusehen."

Orban hält die Konsequenzen eines Brexits für schwer absehbar, sollten sich die Briten am 23. Juni gegen den Verbleib in der EU entscheiden. "Grundsätzlich könnten Dinge passieren, die wir noch nie erlebt haben", so Orban. Für sein eigenes Land schließt er einen Austritt dezidiert aus.

dpa

Tweet von David Cameron

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