Verheerender Anschlag in Ägypten: Zahl der Toten auf 155 gestiegen

Verheerender Anschlag in Ägypten: Zahl der Toten auf 155 gestiegen
+
London ist für Obama dieses Mal kein leichtes Pflaster, kommt er doch wenige Wochen vor dem Referendum über einen EU-Verbleib Großbritanniens.

Premier meldet sich via Twitter

Cameron verteidigt Obamas "Brexit"-Aufruf an die Briten

London/Berlin - Der britische Premierminister David Cameron hat US-Präsident Barack Obama gegen Kritik verteidigt, er mische sich zu Unrecht in die Debatte über einen EU-Austritt Großbritanniens ein.

"Die USA sind einer unserer engsten Verbündeten. Deshalb ist es wichtig zu hören, warum er sagt, dass wir in der EU bleiben sollten", teilte Cameron per Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Obama hatte sich zuvor in einem Gastbeitrag der britischen Zeitung "The Daily Telegraph" für einen Verbleib Großbritanniens in der EU ausgesprochen. Befürworter eines "Brexit" (EU-Austritts) hatten deswegen scharfe Kritik an Obama geübt. Der US-Präsident ist bis Sonntag zu Besuch in Großbritannien.

Auch der rechtsnationale ungarische Ministerpräsident Viktor Orban warnt vor den Folgen eines Ausscheidens Großbritanniens aus der EU. "Der Brexit wäre ein schwerer Schlag für Europa", sagte Orban der "Wirtschaftswoche". "Das ist ein Abgrund, in den wir uns gar nicht trauen hinabzusehen."

Orban hält die Konsequenzen eines Brexits für schwer absehbar, sollten sich die Briten am 23. Juni gegen den Verbleib in der EU entscheiden. "Grundsätzlich könnten Dinge passieren, die wir noch nie erlebt haben", so Orban. Für sein eigenes Land schließt er einen Austritt dezidiert aus.

dpa

Tweet von David Cameron

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

EU-Ostgipfel: Partner bekommen keine EU-Beitrittsperspektive
Die schwierigen Brexit-Verhandlungen und die deutsche Regierungskrise überschatten den EU-Ostgipfel in Brüssel. Vor allem der ukrainische Präsident Poroschenko hätte …
EU-Ostgipfel: Partner bekommen keine EU-Beitrittsperspektive
Jamaika? Kenia? Bahamas? Diese Koalitionen sind möglich
Früher war alles einfacher: Da sprach jeder noch von Großer Koalition oder Ampel-Koalition. Heute heißt es Jamaika und Kenia. Hier erfahren Sie, welche …
Jamaika? Kenia? Bahamas? Diese Koalitionen sind möglich
Schulz: SPD-Mitglieder entscheiden Regierungsbeteiligung
Also doch große Koalition? Nach ihrem harschen Nein zu einer weiteren GroKo bewegen sich die Sozialdemokraten allmählich in eine andere Richtung. Möglichst behutsam, um …
Schulz: SPD-Mitglieder entscheiden Regierungsbeteiligung
Schulz will Parteibasis über SPD-Regierungsbeteiligung abstimmen lassen
Noch immer streiten die Parteien, wer der Schuldige für das Scheitern von Jamaika ist - unterdessen könnte eine bereits abgeschriebene Lösung wieder aktuell werden. Alle …
Schulz will Parteibasis über SPD-Regierungsbeteiligung abstimmen lassen

Kommentare