+
Zuletzt herrschte Funkstille zwischen Obama und Duterte. 

Nach übler Beleidigung

Obama und Präsident der Philippinen reden wieder miteinander

Vientiane - US-Präsident Barack Obama hat erstmals seit der üblen Beleidigung durch seinen philippinischen Kollegen ein paar Worte mit Rodrigo Duterte gewechselt.

Beim Gipfeltreffen der Südostasiatischen Staatengemeinschaft (Asean) in Laos hätten die beiden am Mittwochabend kurz und formlos miteinander gesprochen, sagte der philippinische Außenminister Perfecto Yasay.

Ursprünglich war geplant, dass sich die Staatschefs am Dienstag in Laos treffen sollten. Das Weiße Haus sagte das Gespräch ab, nachdem Duterte den US-Präsidenten als „Hurensohn“ beschimpft hatte. Er warnte Obama davor, sein rigoroses Vorgehen gegen Drogenkriminalität auf den Philippinen infrage zu stellen.

Duterte hat offen dazu aufgerufen, Rauschgifthändler umzubringen. Seit seinem Amtsantritt Ende Juni wurden schon mehr als 1000 Menschen bei Polizeieinsätzen getötet.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Iran kritisiert verhaltene Reaktion Europas auf Anschlag
Nach einem Anschlag auf eine Militärparade im Iran macht Teheran die USA und Nachbarstaaten verantwortlich. Auch europäische Diplomaten werden ins Außenamt einbestellt.
Iran kritisiert verhaltene Reaktion Europas auf Anschlag
Der Fall Maaßen: Koalition will Streit beilegen - Seehofer stemmt sich gegen Entlassung
Der Fall Maaßen stellt die Große Koalition in Frage. Die SPD will den Maaßen-Deal neu verhandeln - auch Horst Seehofer steht auf der Kippe. Der News-Ticker.
Der Fall Maaßen: Koalition will Streit beilegen - Seehofer stemmt sich gegen Entlassung
Erdogan wünscht sich Ende der Spannungen mit Deutschland
Istanbul (dpa) - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will mit seinem Staatsbesuch in Deutschland die Spannungen zwischen Berlin und Ankara "vollständig" hinter …
Erdogan wünscht sich Ende der Spannungen mit Deutschland
Mehr als 4000 Gegendemonstranten stoppen AfD-Protestzug
Mehr als 4000 Demonstranten haben unter dem Motto "Rostock für alle" am Samstagabend einen Protestzug der AfD durch das Zentrum der Hansestadt verhindert.
Mehr als 4000 Gegendemonstranten stoppen AfD-Protestzug

Kommentare