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Der IS hat nach Einschätzung von Obama mehrere strategische Schwächen. Foto: Drew Angerer

Obama rechnet mit langem Militäreinsatz gegen IS 

Washington (dpa) - US-Präsident Barack Obama hat die Notwendigkeit eines langjährigen internationalen Einsatzes gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak und in Syrien bekräftigt. "Dies wird nicht schnell gehen."

Es werde Fortschritte, aber auch Rückschläge geben. "Der IS ist opportunistisch und geschickt", sagte Obama am Montag (Ortszeit) nach einem Treffen mit ranghohen Militärs im Verteidigungsministerium in Washington.

Bislang habe die aus rund 60 Staaten bestehende internationale Koalition mehr als 5000 Luftschläge gegen IS-Stellungen ausgeführt, sagte Obama. Panzer, Fahrzeuge, Bombenfabriken und Trainingslager seien zerstört sowie Tausende Kämpfer getötet worden - unter ihnen auch Führungskräfte der Extremisten.

Die Koalition verstärkt nach den Worten von Obama derzeit ihre Anstrengungen in Syrien. Sie nehme zunehmend die Öl- und Gasanlagen ins Visier, mit denen die Terroristen ihren Feldzug finanzierten. Man werde auch in aller Welt gegen deren illegale Finanzierung vorgehen. Die Koalition bietet nach den Worten von Obama Luftunterstützung und Ausbildung, auf dem Boden müssten lokale Kräfte gegen den IS kämpfen.

Die Terrormiliz hat nach Einschätzung von Obama mehrere strategische Schwächen. Sie sei von Ländern umringt, die sich die Zerstörung der Terrormiliz auf die Fahnen geschrieben hätten. Kein Land unterstütze den IS, die Miliz habe auch keine Luftwaffe. Ihre zügellose Brutalität verschrecke oft Menschen in ihrem Herrschaftsbereich sowie Mitstreiter und schaffe neue Feinde.

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