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US-Präsident Barack Obama hat sich einer virtuellen Bürgerversammlung gestellt

Online-Diskussion: Obama hilft Mann bei Jobsuche

Washington - US-Präsident Barack Obama hat sich im Internet einer virtuellen Bürgerversammlung gestellt. Er bat dabei eine Frau, ihm den Lebenslauf ihres Mannes zuzuschicken.

Er wolle sich den einmal genau ansehen, weil er sich nicht vorstellen könne, dass man als Halbleiter-Ingenieur derzeit in den USA keinen Job bekomme.

“Das meine ich auch so: Wenn sie mir den Lebenslauf ihres Mannes schicken, dann will ich wissen, was da los ist“, sagte Obama einer der Fragestellerinnen in der Online-Debatte, einer Frau namens Jennifer Wedel aus Fort Worth in Texas. Nach dem, was er aus der Industrie gehört habe, gebe es in solchen Hightech-Bereichen eine große Nachfrage. Ihr Mann sollte doch in der Lage sein, sofort etwas zu finden.

Mehr als 133.000 Fragen

Obama ging in der Diskussionsrunde auf Fragen ein, die ihm über Youtube, das Videoportal von Google, gestellt wurden. Mehr als 133.000 Fragen wurden dort gestellt. Google traf die Vorauswahl, zu welchen Themen Obama Stellung nehmen sollte. Der Präsident hatte schon zuvor in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder LinkedIn auf Fragen geantwortet. Dieses Mal ging es noch einen Schritt weiter, weil Obama mit fünf Personen live diskutierte, was dann viel lebendiger war, da die Teilnehmer nachfragen konnten.

Von Drohnenangriffen bis zum Hochzeitstag

In der 45-minütigen Sitzung musste Obama zu einer Vielzahl von Themen Stellung nehmen, von den Drohnenangriffen der USA in Pakistan über Raubkopien im Internet bis zur Lage der Wirtschaft. Aber es gab auch einige lockerere Momente. So, als Obama gefragt wurde, wie er denn mit seiner Frau Michelle den 20. Hochzeitstag feiern wolle, der ja kurz vor der Wahl sei. Er sei sich nicht sicher, wie romantisch das werde, sagte Obama dazu nur.

Und am Ende kam er wieder auf Wedel zurück und meinte: “Bitte denken sie daran, mir die Informationen zu schicken.“

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dpa/dapd

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