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US-Präsident Barack Obama hat die amerikanischen Wähler erneut vor einem Sieg Donald Trumps gewarnt.

Clinton erhält Abfuhr von Hollywoodstar

Obama warnt vor Wahlsieg Trumps

Washington - US-Präsident Barack Obama warnt die Amerikaner eindringlich vor einem Sieg Donald Trumps. Dessen Kontrahentin Hillary Clinton hat unterdessen eine Abfuhr von einem Hollywoodstar kassiert.

Angesichts des Aufstiegs des Rechtspopulisten Donald Trump in den Wahlumfragen hat US-Präsident Barack Obama der Nation ins Gewissen geredet. "Das Schicksal der Republik liegt in Euren Händen", sagte Obama am Mittwoch (Ortszeit) bei einem Wahlkampfauftritt für die Demokratin Hillary Clinton in Chapel Hill. "Das Schicksal der Welt steht am Abgrund." Es liege nun an den Wählern in den USA, die Entwicklung "in die richtige Richtung zu treiben".

Der scheidende Präsident bezeichnete den Republikaner Trump auf der Wahlveranstaltung in North Carolina als "beispiellos unqualifiziert" für die Übernahme des Präsidentenamts. Bei der Wahl stehe "unsere Demokratie zur Abstimmung", sagte Obama. Ebenfalls zur Abstimmung stünden der Anstand, die Gerechtigkeit und der Fortschritt in den USA. Obama rief seine Anhänger eindringlich zur Stimmabgabe auf, weil es in einer knappen Wahl auf jede Stimme ankomme.

Obamas Parteifreundin Clinton hatte lange als haushohe Favoritin für die Wahl am kommenden Dienstag gegolten. Inzwischen liegt sie in Umfragen aber Kopf an Kopf mit Trump.

Susan Sarandon erteilt Clinton Abfuhr

In der Gunst vieler Hollywood-Stars liegt Clinton meilenweit vor Donald Trump. Filmstar Susan Sarandon hat der US-Demokratin nun aber eine Abfuhr erteilt: Die 70-jährige Schauspielerin unterstützt die - laut Umfragen völlig aussichtslose - Präsidentschaftskandidatur der Grünen Jill Stein, wie diese am Mittwoch mitteilte.

Stein zitierte auf ihrer Internetseite aus einem Brief Sarandons: "Die Furcht vor Donald Trump reicht mir nicht aus, um Clinton mit ihrer Vorgeschichte der Korruption zu unterstützen", schrieb Sarandon demnach. Die Grüne Stein stehe hingegen "für alles, an das ich glaube".

Sarandon ist politisch engagiert und setzt sich häufig für linke Anliege in den USA ein. Im Vorwahlkampf hatte sie aktiv für den selbst ernannten Sozialisten Bernie Sanders Wahlkampf gemacht, der Clinton der Präsidentschaftskandidatur der Demokraten streitig gemacht hatte.

afp

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