+
Oliver Junk setzt auf Flüchtlinge. Foto: Peter Steffen/Archiv

Oberbürgermeister will viele Flüchtlinge für Goslar

Goslar (dpa) - Die stark wachsende Zahl von Flüchtlingen macht den Verantwortlichen in ganz Deutschland Sorgen - nur nicht in Goslar. Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU) will mehr Flüchtlinge in das Harzstädtchen holen, um den Bevölkerungsrückgang zu stoppen.

"Das einfachste Wachstumsprogramm für Goslar heißt Zuwanderung." Die Region leide stärker als andere an Überalterung und Einwohnerschwund. Viele Flüchtlinge seien jung, gut ausgebildet und würden auf dem Arbeitsmarkt dringend benötigt.

Junk schlug vor, den Schlüssel für die Zuweisung von Flüchtlingen entsprechend zu ändern: "Was spräche beispielsweise dagegen, wenn wir in Goslar für Göttingen und Braunschweig die Flüchtlinge mit unterbringen?" In seiner Stadt und im Oberharz stünden genügend Wohnungen, kleine Hotels und Pensionen leer. Dies sei besser als die Unterbringung in Massenunterkünften.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kommentar zu Seehofer: Vielleicht kriegt’s ja keiner mit!
Horst Seehofer hat die Kehrtwende vollzogen. Plötzlich rückt der CSU-Chef im Wahlkampf von seiner erst propagierten Obergrenze für Flüchtlinge ab. Doch was steckt …
Kommentar zu Seehofer: Vielleicht kriegt’s ja keiner mit!
Ministerin Zypries fordert Abschaffung der Luftverkehrssteuer
Als Reaktion auf die Pleite von Air Berlin hat Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) eine Abschaffung der Luftverkehrssteuer gefordert, um den …
Ministerin Zypries fordert Abschaffung der Luftverkehrssteuer
Ermittler auf der Spur eines Terrorverdächtigen
Während Barcelona um die Anschlagsopfer trauert, sucht die Polizei noch immer nach den Schlüsselfiguren des Terrors. Sind sie möglicherweise schon tot? Es soll eine neue …
Ermittler auf der Spur eines Terrorverdächtigen
Seehofer und das O-Wort - Wahlkampfversprechen oder Luftnummer?
2016 hatte sich Horst Seehofer festgelegt. Es werde keinen Koalitionsvertrag ohne Obergrenze für Flüchtlinge geben. Doch je näher die Bundestagswahl rückt, desto …
Seehofer und das O-Wort - Wahlkampfversprechen oder Luftnummer?

Kommentare