+
Oliver Junk setzt auf Flüchtlinge. Foto: Peter Steffen/Archiv

Oberbürgermeister will viele Flüchtlinge für Goslar

Goslar (dpa) - Die stark wachsende Zahl von Flüchtlingen macht den Verantwortlichen in ganz Deutschland Sorgen - nur nicht in Goslar. Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU) will mehr Flüchtlinge in das Harzstädtchen holen, um den Bevölkerungsrückgang zu stoppen.

"Das einfachste Wachstumsprogramm für Goslar heißt Zuwanderung." Die Region leide stärker als andere an Überalterung und Einwohnerschwund. Viele Flüchtlinge seien jung, gut ausgebildet und würden auf dem Arbeitsmarkt dringend benötigt.

Junk schlug vor, den Schlüssel für die Zuweisung von Flüchtlingen entsprechend zu ändern: "Was spräche beispielsweise dagegen, wenn wir in Goslar für Göttingen und Braunschweig die Flüchtlinge mit unterbringen?" In seiner Stadt und im Oberharz stünden genügend Wohnungen, kleine Hotels und Pensionen leer. Dies sei besser als die Unterbringung in Massenunterkünften.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump verurteilt Nordkoreas Raketentest als „Respektlosigkeit“
US-Präsident Donald Trump hat den jüngsten Raketentest von Nordkorea scharf kritisiert und vor militärischen Optionen gewarnt. 
Trump verurteilt Nordkoreas Raketentest als „Respektlosigkeit“
NSU-Prozess: Neues Gutachten über Beate Zschäpe wird vorgelegt
Nach der Kritik an seiner bisherigen Einschätzung wird der psychiatrische Gutachter im NSU-Prozess erneut vernommen. 
NSU-Prozess: Neues Gutachten über Beate Zschäpe wird vorgelegt
Nach Anschlag in Manchester: Polizei weitet Ermittlungen aus
Die Ermittlungen nach dem Terror in Manchester gehen zügig voran. Die Polizei in Großbritannien nimmt einen Verdächtigen im Süden fest und durchsucht drei weitere Häuser …
Nach Anschlag in Manchester: Polizei weitet Ermittlungen aus
Warum Merkel Trump jetzt die Stirn bietet
Es ist keine Abkehr der Kanzlerin von den USA. Dafür ist Angela Merkel die Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten viel zu wichtig. Aber sie löst sich von dem neuen …
Warum Merkel Trump jetzt die Stirn bietet

Kommentare