+
Sebastian Kurz teilt die Ambitionen von Macron.

Unterstützung für Macron zugesagt

Ösi-Kanzler Kurz spricht sich gegen europäischen Finanzminister aus

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat sich gegen den Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron ausgesprochen, den Posten eines europäischen Finanzministers zu schaffen.

"Einen europäischen Finanzminister sehe ich momentan nicht", sagte Kurz der "Bild am Sonntag". Insgesamt äußerte sich Kurz aber positiv zu dem Vorstoß Macrons, die Europäische Union zu reformieren. "Präsident Macron hat die Ambition, die EU zu verändern. Dafür hat er unsere volle Unterstützung", sagte der Konservative Kurz, dessen Koalitionsregierung mit der rechtspopulistischen FPÖ am vergangenen Montag vereidigt worden war. Das heiße aber nicht, in allen Sachfragen immer einer Meinung zu sein. Macron hatte im September unter anderem einen gemeinsamen Finanzminister für die Eurozone und ein gemeinsames Budget vorgeschlagen.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

CSU-Parteitag will Söder zum neuen Parteichef küren
München (dpa) - Knapp zwei Monate nach der Rücktrittserklärung von Horst Seehofer will die CSU an diesem Samstag einen neuen Parteichef wählen.
CSU-Parteitag will Söder zum neuen Parteichef küren
Polen nimmt Abschied vom Bürgermeister Danzigs
Danzig (dpa) - Knapp eine Woche nach dem tödlichen Messerattentat auf Danzigs Bürgermeister nimmt Polen am Samstag Abschied. Pawel Adamowicz wird am Mittag in der …
Polen nimmt Abschied vom Bürgermeister Danzigs
Machtwechsel an der CSU-Spitze: Sanfte Töne aus kratziger Kehle
Machtwechsel in der CSU: Markus Söder übernimmt den Vorsitz von Horst Seehofer. Er verspricht, was man mit ihm bisher selten verband.
Machtwechsel an der CSU-Spitze: Sanfte Töne aus kratziger Kehle
Kommentar zum Ende Horst Seehofers als CSU-Chef: Abschied vom Untoten
Für Horst Seehofer steht der Abschied als Chef der CSU an. Die unverhohlene Erleichterung, die darüber vorherrscht, wird Seehofers Leistung nicht gerecht, meint Mike …
Kommentar zum Ende Horst Seehofers als CSU-Chef: Abschied vom Untoten

Kommentare