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Wer kann mehr Österreicher von sich überzeugen? Alexander Van der Bellen (l.) und Norbert Hofer streiten um den Posten des Bundespräsidenten.

TV-Duell Hofer gegen Van der Bellen

Österreich: Präsidentschaftskandidaten streben keinen „Öxit“ an

Wien - Die beiden Kandidaten als künftige Bundespräsidenten Österreichs haben sich ein TV-Duell geliefert. Thema zwischen Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen ist auch die EU.

Update vom 25. März 2017: Es ist der erste Stimmungstest vor der Bundestagswahl 2017. Regiert im Saarland die Große Koalition weiter? Oder wählen die Saarländer eine rot-rote Regierung. Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie die Berichte zur Landtagswahl 2017 im Saarland live im TV und im Live-Stream sehen können.

Update vom 4. Dezember 2016: Heute wählt Österreich einen neuen Bundespräsidenten. Wir zeigen und erklären die letzten Umfragen und Prognosen vor der Österreich-Wahl. Außerdem erklären wir, wann es die ersten Ergebnisse gibt. Und: Wir haben zusammengefasst, wie Sie die Berichte zur Österreich-Wahl heute live im TV und im Live-Stream sehen können.

Update vom 26. November 2016: Exakt eine Woche vor der erneuten Wahl in Österreich treten die Kandidaten Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen im TV-Duell gegeneinander an. Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie das TV-Duell Hofer gegen Van der Bellen live im TV und im Live-Stream sehen können.

Ein Austritt Österreichs aus der EU steht für die beiden Präsidentschaftskandidaten knapp zwei Wochen vor der Wahl nicht zur Diskussion. „Die Europäische Union steckt in einer tiefen Krise“, sagte der Rechtspopulist Norbert Hofer (FPÖ) bei einer TV-Konfrontation mit dem Ex-Grünen-Chef Alexander Van der Bellen am Donnerstag. Ein „Öxit“ käme nur dann infrage, wenn die Türkei der Union beitreten oder die nationalen Parlamente entmachtet würden, sagte der 45-jährige Hofer dem Sender oe24.tv.

Von dem 72-jährige Van der Bellen gab es ein „kategorisches Nein“ zu einem Austritt. Sorgen mache ihm aber der Wahlsieg Donald Trumps in den USA. „Wenn er nur einen Teil seiner Wahlversprechen einlöst, muss das große Besorgnis auslösen“, sagte Van der Bellen.

Die Wahl in Österreich am 4. Dezember ist der dritte Anlauf im Rennen um das höchste Staatsamt innerhalb weniger Monate. Die Stichwahl vom 22. Mai, die Van der Bellen knapp gewonnen hatte, war vom Verfassungsgerichtshof wegen Mängeln bei der Auszählung der Briefwahlstimmen annulliert worden. Der Nachholtermin Anfang Oktober musste verlegt werden, weil Briefwahl-Umschläge nicht klebten. Prognosen gehen von einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Van der Bellen und Hofer aus.

dpa

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