+
Flüchtlinge ruhen sich am Montag in einem Parkhaus am Salzburger Bahnhof aus.

Vor allem für humanitäre Hilfe im Inneren

Flüchtlingsandrang: Österreich setzt Armee zur Unterstützung ein

Wien - Österreich will zur Bewältigung des Flüchtlingsandrangs aus Ungarn das Militär einsetzen. Das wurde am Montag bekannt.

2200 Mann sollten vor allem humanitäre Hilfe im Inneren leisten, sagte Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) am Montag in Wien. Die Soldaten sollten jedoch auch an der Grenze eingesetzt werden und die Polizei bei Kontrollen unterstützen. Das Asylrecht müsse jedoch weiter gewährleistet sein, sagte Faymann. 

Die Polizei hatte bereits vor gut zwei Wochen nach dem Fund von 71 toten Flüchtlingen in einem Lastwagen im österreichisch-ungarischen Grenzgebiet verstärkte Kontrollen vor allem gegen mutmaßliche Schlepper eingeführt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Von der Leyen: "Ich verstehe gut, dass die aktuelle Phase sehr schmerzhaft ist"
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen rechnet damit, dass die Aufarbeitung der Bundeswehrskandale noch nicht abgeschlossen ist.
Von der Leyen: "Ich verstehe gut, dass die aktuelle Phase sehr schmerzhaft ist"
Kreml-Kritiker Nawalny darf nicht zur Wahl antreten
Oppositionspolitiker und Kreml-Kritiker Nawalny darf nicht an der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr teilnehmen. Durch eine Verurteilung aus dem Februar ist sein …
Kreml-Kritiker Nawalny darf nicht zur Wahl antreten
Mindestens 42 Tote bei vier Anschlägen in Pakistan
Kurz vor dem Ende des für Muslime heiligen Fastenmonats Ramadan sind bei einer Anschlagsserie in Pakistan Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Drei Bombenanschläge und …
Mindestens 42 Tote bei vier Anschlägen in Pakistan
China-Pandas nach Berlin: Was hinter der netten Geste steckt
Am Samstag ziehen die beiden Pandabären Meng Meng und Jiao Qing von China nach Berlin. Darum ist die langjährige Tradition des Bären-Verleihs nicht ganz unumstritten. 
China-Pandas nach Berlin: Was hinter der netten Geste steckt

Kommentare