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Rosen vor der Paula-Fürst-Gemeinschaftsschule in Berlin-Charlottenburg: Eine Lehrerin und zwei Schülerinnen der Schule vorloren bei dem Terroranschlag in Nizza ihr Leben. Foto: Rainer Jensen

Offiziell: Lehrerin und zwei Schülerinnen in Nizza getötet

Die Vermutung bestand schon lange, jetzt ist sie traurige Gewissheit. Unter den 84 Todesopfern von Nizza sind auch drei Berlinerinnen.

Berlin (dpa) - Bei dem Terroranschlag am vergangenen Donnerstag in Nizza sind auch eine Lehrerin und zwei Schülerinnen aus Berlin getötet worden. Dies bestätigte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) nach der Identifizierung der Toten.

Die junge Frau und die beiden Mädchen kamen von der Paula-Fürst-Gemeinschaftsschule im Berliner Bezirk Charlottenburg. Sie waren mit dem Abitur-Jahrgang auf Klassenfahrt an der Côte d'Azur.

Insgesamt starben bei dem Anschlag am Donnerstagabend neben dem Angreifer mindestens 84 Menschen. Der Täter - ein 31-jähriger Tunesier, der erst vor kurzem in die radikal-islamistische Szene abgedriftet sein soll - war am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag, mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge gerast. Die Lehrerin und die beiden Schülerinnen galten zunächst als vermisst. Ein weitere Schülerin wurde verletzt, ist aber außer Lebensgefahr.

Steinmeier sagte: "Wir haben jetzt leider die traurige Gewissheit über das, was wir befürchtet haben und vermuten mussten." Zugleich versicherte er: "Wir lassen uns nicht einschüchtern und stehen weiter Seite an Seite mit unseren europäischen und internationalen Partnern gegen Hass, Gewalt und Terror."

Der Tod der Lehrerin und der beiden Schülerinnen wurde auch von der Schule bestätigt. In einer Erklärung, die auf der Internet-Seite der Schule veröffentlicht wurde, heißt es: "Unsere Trauer in Worte zu fassen, fällt uns schwer. Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen, Freundinnen und Freunden und den Schülerinnen und Schülern, die das Geschehen unmittelbar erleben mussten."

Erklärung der Schule

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