Olaf Scholz (SPD) redet mit geballten Fäusten vor einer Deutschlandfahne.
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Macht die CDU für das Impf-Debakel verantwortlich: Vizekanzler Olaf Scholz (SPD).

SPD-Kanzlerkandidat

Wahlkampf mit Corona: Olaf Scholz wehrt sich gegen Kritik

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) schiebt die aktuellen Impfprobleme gerne auf die CDU. Die unterstellt dem SPD-Mann frühzeitiges Wahlkampfgetöse.

Hamburg – Betreibt die SPD mit dem Corona-Thema Wahlkampf? Vizekanzler Olaf Scholz hat diesen Vorwurf jetzt mit scharfen Worten zurückgewiesen. Seine Partei nutze die Impf-Probleme und das damit zusammenhängende Krisenmanagement keinesfalls dafür aus, um bei den Wählern um Stimmen zu buhlen, stellte der SPD-Kanzlerkandidat in einem ARD-Interview klar. Man habe „etwas Vernünftiges“ für die Bürger gefordert, räumte er ein. Aber das sei keine „Wahlkampfmusik“, sagte der Bundesfinanzminister. Wichtige Wichtige Angelegenheiten müssten nun einmal hart besprochen werden. Vor diesem Hintergrund sei es „sehr gut“ gewesen, dass die SPD früh darauf hingewiesen habe, dass bei der Beschaffung von ausreichend Impfstoff nicht alles richtig gelaufen sei, so Scholz.

Der Vizekanzler hatte im Vorfeld des Impf-Gipfels Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) attackiert und sie beide für das aktuelle Impfchaos mitverantwortlich* gemacht. Angefeuert wurde er dabei von vielen Ministerpräsidenten aus den SPD-regierten Bundesländern, unter anderem auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Bei CDU-Koalitionspartner löste das offensive Vorgehen mittlerweile starke Irritationen* aus, wie das Hamburger Nachrichtenmagazin 24hamburg. de berichtet. *24hamburg ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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