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Sexualität nicht zu offen zeigen

Vor Olympia: Russland warnt Homosexuelle

Moskau - Russland hat alle Homosexuellen, die zu den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi anreisen wollen, gewarnt: Wer seine Sexualität offen zeigt, muss mit harten Strafen rechnen.

Russland will während der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi gegen offen gezeigte Homosexualität mit aller Härte durchgreifen. Ein international kritisiertes Gesetz, das „Homosexuellen-Propaganda“ vor Minderjährigen unter Geldstrafe stellt, bleibe auch während der Wettbewerbe in Kraft, betonte ein Sprecher des Innenministeriums in Moskau am Montag.

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Von einer Verletzung der Rechte von Schwulen und Lesben könne aber keine Rede sein. Solange sie ihre sexuellen Vorlieben nicht zur Schau stellten, hätten Homosexuelle überhaupt keine Probleme mit der Justiz zu befürchten, sagte der Ministeriumssprecher der Agentur Interfax.

Kisseljow: Herzen toter Homosexueller müssen verbrannt werden

Wegen des staatlichen Drucks auf Schwule und Lesben in Russland wird im Westen über einen Boykott der Winterspiele in dem russischen Schwarzmeerort diskutiert. Die Bundesregierung, US-Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron sprachen sich allerdings für eine Teilnahme aus.

Der Vize-Generaldirektor des Staatsfernsehens, Dmitri Kisseljow, sagte der Zeitung „Iswestija“, die Herzen gestorbener Homosexueller müssten herausgerissen und einzeln verbrannt oder beerdigt werden und dürften nicht für Transplantationen verwendet werden. In Russland ist Homosexualität nicht verboten, wird aber tabuisiert.

dpa

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