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Christian Hirte.

Neuer Ostbeauftragter der Bundesregierung

Ablehnung von Ausländern im Osten: CDU-Mann findet das „menschlich verständlich“

Die Bundesregierung hat das neue Amt des „Ostbeauftragten“ ins Leben gerufen. Dieser hat nun sein Verständnis für die Ablehnung von Ausländern in Ostdeutschland zum Ausdruck gebracht.

München - Der neue Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte (CDU), hat Verständnis für die Skepsis vieler Ostdeutscher gegenüber Ausländern. "Auch heute noch ist der Osten des Landes deutlich homogener als der Westen", sagte Hirte der "Welt". "Die Erfahrung ist einfach nicht da. Es ist menschlich verständlich, wenn man auf Fremdes aus Angst vor Veränderung zunächst mit Ablehnung reagiert."

Dies müsse die Politik akzeptieren und diejenigen "ernst nehmen, die sich - auch lautstark - äußern", verlangte der CDU-Politiker. "Zu deren Lebenserfahrung aus der DDR gehört nun einmal, dass ein vermeintlich stabiles System zusammenbrechen kann."

Hirte: „Da darf man sich nicht angewidert abwenden“

Für den Ostbeauftragten der Bundesregierung ist das Ziel, Wähler der AfD zurückzugewinnen. "Im Gespräch mit Bürgern haben Sie oft mit sehr ungefilterten Argumenten zu tun", sagte Hirte. "Da darf man sich nicht angewidert abwenden, sondern muss darauf eingehen. Sonst stärkt man am Ende selbst die Ränder."

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In Ostdeutschland gebe es viele Wähler, die ganz links oder ganz rechts wählten. "Ich glaube aber nicht, dass dies die Wähler automatisch zu Extremisten macht", sagte Hirte. Der Hauptgrund für den Erfolg der linken und rechten Kräfte sei eine "Dagegen-Haltung" der Bevölkerung. "Man begehrt auf und drückt Unzufriedenheit aus gegen 'die da oben'."

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AfP

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