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Eritreer (20) verletzt Notärztin schwer: Herrmann fordert „harte Strafe“

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Fordert, dass der Täter „hart bestraft“ wird: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.
Fordert, dass der Täter „hart bestraft“ wird: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. © AFP / CHRISTOF STACHE

Ein junger Geflüchteter aus Eritrea griff vier Menschen in Ottobrunn an. Einer Notärztin wurden mehrere Zähne ausgeschlagen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verurteilt den Angriff scharf.

Ottobrunn - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat den Angriff auf vier Menschen in Ottobrunn bei München scharf verurteilt. „In unserem Land Schutz und Sicherheit zu suchen und gleichzeitig in einem Anfall blinder Aggression unsere Rettungskräfte anzugreifen, geht gar nicht“, erklärte der CSU-Politiker am Samstag. Der 20 Jahre alte Verdächtige hatte zuvor unter anderem einen Sanitäter und eine Notärztin angegriffen. Der Mann aus Eritrea, der als Geflüchteter in einem Jugendhaus in Ottobrunn lebt, kam in Haft. Merkur.de* berichtete als erstes Medium am Samstag über den Fall.

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Hermann forderte zugleich, dass der Täter „hart bestraft“ werden müsse. Er verwies auf die im April 2017 beschlossene Strafverschärfung bei Angriffen auf Rettungskräfte im Einsatz. Zusammen mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wolle er eine möglichst rasche Abschiebung des 20-jährigen Verdächtigen prüfen, hieß es in der Mitteilung des Ministeriums.

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dpa/lby

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