+
Fordert, dass der Täter „hart bestraft“ wird: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.

Attacke mit Whiskey-Flasche

Eritreer (20) verletzt Notärztin schwer: Herrmann fordert „harte Strafe“

Ein junger Geflüchteter aus Eritrea griff vier Menschen in Ottobrunn an. Einer Notärztin wurden mehrere Zähne ausgeschlagen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verurteilt den Angriff scharf.

Ottobrunn - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat den Angriff auf vier Menschen in Ottobrunn bei München scharf verurteilt. „In unserem Land Schutz und Sicherheit zu suchen und gleichzeitig in einem Anfall blinder Aggression unsere Rettungskräfte anzugreifen, geht gar nicht“, erklärte der CSU-Politiker am Samstag. Der 20 Jahre alte Verdächtige hatte zuvor unter anderem einen Sanitäter und eine Notärztin angegriffen. Der Mann aus Eritrea, der als Geflüchteter in einem Jugendhaus in Ottobrunn lebt, kam in Haft. Merkur.de* berichtete als erstes Medium am Samstag über den Fall.

Lesen Sie auch: Nach brutaler Attacke auf Notärztin: In Ottobrunn herrscht Fassungslosigkeit*

Hermann forderte zugleich, dass der Täter „hart bestraft“ werden müsse. Er verwies auf die im April 2017 beschlossene Strafverschärfung bei Angriffen auf Rettungskräfte im Einsatz. Zusammen mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wolle er eine möglichst rasche Abschiebung des 20-jährigen Verdächtigen prüfen, hieß es in der Mitteilung des Ministeriums.

Lesen Sie auch: Asyl-Streit: Merkels Schicksalswoche beginnt JETZT - Deutsche Regierung steht auf dem Spiel

Lesen Sie auch: Asylstreit: Merkel muss in EU-Schlacht - und wird von radikalem Vorschlag überrascht - Seehofer droht

dpa/lby

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump und Putin mit verkrampften Versuch des Neuanfangs
Russland jubelt, die USA kritisiert ihren Präsidenten: Das Treffen von Wladimir Putin und Donald Trump sollte einen Neuanfang symbolisieren. Das misslang völlig.
Trump und Putin mit verkrampften Versuch des Neuanfangs
Puigdemont ruft neue katalanische Separatistenbewegung ins Leben
Aus dem Exil gründet der ehemalige Regionalpräsident Kataloniens, Carles Puigdemont, eine neue separatistische Bewegung. Das Ziel ist eine katalanische Republik.
Puigdemont ruft neue katalanische Separatistenbewegung ins Leben
Abschiebung von Sami A. Tage im Voraus geplant
Den Islamisten Sami A. wollten Nordrhein-Westfalen und Innenminister Seehofer schon lange loswerden. Nun ist er wieder in Tunesien. Und die Zweifel am Vorgehen der …
Abschiebung von Sami A. Tage im Voraus geplant
Mays Brexit-Strategie stößt im Parlament auf Kritik
Vor einer Woche waren zwei Hardliner in der britischen Regierung im Streit um die Brexit-Pläne zurückgetreten. Und nun verärgert die Premierministerin die …
Mays Brexit-Strategie stößt im Parlament auf Kritik

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion