Blick aus dem Fenster in Gaza-Stadt: Das Gebäude der Inneren Sicherheit des Hamas-Innenministeriums liegt in Trümmern. Foto: Mohammed Talatene
1 von 7
Blick aus dem Fenster in Gaza-Stadt: Das Gebäude der Inneren Sicherheit des Hamas-Innenministeriums liegt in Trümmern. Foto: Mohammed Talatene
Israelische Merkava-Kampfpanzer fahren entlang der israelischen Grenze zum Gazastreifen. Foto: Ilia Yefimovich
2 von 7
Israelische Merkava-Kampfpanzer fahren entlang der israelischen Grenze zum Gazastreifen. Foto: Ilia Yefimovich
Kurz nach einem israelischen Luftangriff werden von Gaza-Stadt aus Raketen Richtung Israel abgefeuert. Foto: Stringer
3 von 7
Kurz nach einem israelischen Luftangriff werden von Gaza-Stadt aus Raketen Richtung Israel abgefeuert. Foto: Stringer
Nach einem israelischen Luftangriff ist eine Explosion an der Station des Hamas-Fernsehsenders Al-Aksa zu sehen. Foto: Stringer
4 von 7
Nach einem israelischen Luftangriff ist eine Explosion an der Station des Hamas-Fernsehsenders Al-Aksa zu sehen. Foto: Stringer
Ein verletzter Israeli trägt sein Kind auf dem Arm, während er in seiner beschädigten Wohnung steht, die von einer Rakete aus dem Gazastreifen getroffen wurde. Foto: Ilia Yefimovich
5 von 7
Ein verletzter Israeli trägt sein Kind auf dem Arm, während er in seiner beschädigten Wohnung steht, die von einer Rakete aus dem Gazastreifen getroffen wurde. Foto: Ilia Yefimovich
Israelische Soldaten suchen in der Nähe der Grenze zum Gazastreifen Schutz. Foto: Tsafrir Abayov/AP
6 von 7
Israelische Soldaten suchen in der Nähe der Grenze zum Gazastreifen Schutz. Foto: Tsafrir Abayov/AP
Palästinenser vor einem zerstörten Wohngebäude in Gaza-Stadt. Foto: Khalil Hamra/AP
7 von 7
Palästinenser vor einem zerstörten Wohngebäude in Gaza-Stadt. Foto: Khalil Hamra/AP

Tote bei Eskalation in Nahost

Palästinenser verkünden einseitig Waffenruhe mit Israel

Zwischen Israel und der palästinensischen Hamas kommt es zur gefährlichsten Zuspitzung seit dem Gaza-Krieg 2014. Hunderte Raketen fliegen nach Israel, die israelische Armee schlägt zurück. Doch nun gibt es vielleicht einen Hoffnungsschimmer.

Tel Aviv (dpa) - Nach massivem Raketenbeschuss auf Israel und Luftangriffen der israelischen Armee im Gazastreifen haben militante Palästinenser einseitig eine Waffenruhe verkündet.

Ägypten habe die Rückkehr zu einer entsprechenden Vereinbarung vermittelt, teilten die Hamas und andere militante Palästinenserorganisationen in Gaza am Dienstag mit. Ein Sprecher von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußerte sich zunächst nicht dazu.

Militante Palästinenser hatten zuvor nach israelischen Armeeangaben rund 400 Raketen und Mörsergranaten aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Es handele sich um die intensivsten Angriffe auf Israel seit dem Gaza-Krieg 2014, sagte der israelische Armeesprecher Jonathan Conricus. Als Reaktion darauf habe die israelische Armee im Gazastreifen mehr als 100 militärische Ziele angegriffen. Mindestens acht Menschen starben bei dem gegenseitigen Beschuss. Das Auswärtige Amt in Berlin zeigte sich besorgt.

Wie das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza mitteilte, wurden sieben Menschen getötet - allesamt militante Palästinenser, wie die entsprechenden Gruppierungen mitteilten. Zudem starb in der israelischen Stadt Aschkelon ein Mann, nachdem eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete in sein Haus eingeschlagen war.

Die Lage war eskaliert, nachdem der verdeckte Einsatz einer israelischen Spezialeinheit im Gazastreifen am Sonntag fehlgeschlagen war. Dabei waren sieben militante Palästinenser und ein israelischer Offizier getötet worden.

Israels Armee bei Twitter

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Furcht vor Brexit-Chaos: EU will May helfen - aber wie?
An einem chaotischen Austritt Großbritanniens ohne Vertrag hat auch die EU kein Interesse. Aber wie kann man das angesichts der Blockade in London jetzt noch verhindern?
Furcht vor Brexit-Chaos: EU will May helfen - aber wie?
Dramatische Lage im Jemen: Alle zehn Minuten stirbt ein Kind
Seit mehr als vier Jahren tobt im bitterarmen Jemen ein Bürgerkrieg. Derzeit verhandeln die Konfliktparteien in Schweden über ein Ende des Konflikts - während die …
Dramatische Lage im Jemen: Alle zehn Minuten stirbt ein Kind
Deutschland und Frankreich vermitteln im Ukraine-Konflikt
Alle Vermittlungsversuche im Ukraine-Konflikt waren bisher ziemlich erfolglos. Jetzt gibt es eine neue deutsch-französische Initiative - auch wenn die Chancen auf …
Deutschland und Frankreich vermitteln im Ukraine-Konflikt
May verschiebt Abstimmung zum Brexit-Deal
Im letzten Moment macht die britische Premierministerin Theresa May einen Rückzieher bei der Abstimmung über den Brexit-Deal. Immer deutlicher hatte sich abgezeichnet, …
May verschiebt Abstimmung zum Brexit-Deal