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Vatikan-Wirbel um Papst-Rücktritt: Vier „K“s als Indizien für ein Franziskus-Ende?

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Von: Andreas Schmid

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Papst Franziskus nimmt in einem Rollstuhl an der Beerdigung eines verstorbenen Kardinals teil.
Papst Franziskus nimmt in einem Rollstuhl an der Beerdigung eines verstorbenen Kardinals teil. Es gibt Gerüchte um einen baldigen Rücktritt. © Andrew Medichini/AP/dpa

Unruhe in Rom. Im Vatikan mehren sich Gerüchte um einen Papst-Rücktritt. Entscheidend werden zwei Tage Ende August. Sagt der Pontifex vorzeitig ciao?

Rom - Papst auf Lebenszeit. Normalerweise bleibt das Oberhaupt der katholischen Kirche bis zum Tod im Amt. Papst Franziskus könnte einen anderen Weg einschlagen - und es seinem Vorgänger Papst Benedikt gleichtun.

2013 trat der im oberbayerischen Marktl geborene Papst Benedikt als erster Papst seit mehr als 700 Jahren aus gesundheitlichen Gründen zurück. Er sei nicht mehr fit genug, „um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben“, sagte der Geistliche. Auch zu Franziskus gibt es derzeit einige Gerüchte, die nicht nur in der italienischen Boulevardpresse behandelt werden. Die Lage scheint ernst, die Indizien verdichten sich.

Papst-Rücktritt: Vier „K“s als Indizien für ein Franziskus-Ende?

Diese Konstellation ist zumindest etwas seltsam: „Es ist sehr merkwürdig, ein Konsistorium im August abzuhalten. Es gibt keinen Grund, dass er dieses Ereignis drei Monate im Voraus einberufen muss und dann mittendrin nach L‘Aquila fährt“, sagte ein Kirchen-Experte dem britischen Guardian.

Papst-Rücktritt? Diese Punkte sprechen dagegen

Selbst hat sich Franziskus, der bürgerlich Jorge Mario Bergoglio heißt, bislang nicht zu den Gerüchten geäußert. Im Vatikan gibt es zudem Stimmen, die die Berichte als Spekulationen zurückweisen. Der Papst habe noch viel vor, heißt es dann. Etwa Auslandsreisen nach Kanada, Kasachstan oder Kongo. Am Freitag trifft er EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Ebenfalls gegen einen Rücktritt sprechen könnte Papst Benedikt. Zwei emeritierte Päpste könnte problematisch werden für die ohnehin skandalanfällige katholische Kirche. Klar scheint dennoch: Der 27. und 28. August könnten für den Vatikan zum entscheidenden Datum werden. (as)

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