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Peer Steinbrück kritisierte das Festhalten an Uli Hoeneß

Festhalten sei falsch

Steinbrück giftet gegen Hoeneß-Entscheidung

Düsseldorf - Uli Hoeneß bleibt Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat die Entscheidung scharf kritisiert.

Die Entscheidung, Uli Hoeneß als Aufsichtsratsvorsitzenden des FC Bayern im Amt zu belassen, sei falsch, sagte Peer Steinbrück am Montagabend bei einer Podiumsdiskussion in Düsseldorf. Die Aufsichtsräte hätten die Verhaltensregeln, die sie ihren Unternehmen auferlegten, auch auf das „Fußball-Unternehmen“ Bayern München übertragen müssen, sagte der SPD-Politiker. Hoeneß hätte sein Mandat wenigstens ruhen lassen müssen. „Der Aufsichtsrat hat die Pflicht, ihm dies nahezubringen.“

Trotz der Steueraffäre von Uli Hoeneß lehnte der Aufsichtsrat dessen Angebot ab, sein Amt bis zur Klärung seiner Selbstanzeige ruhen zu lassen. In dem Gremium sitzen Führungspersönlichkeiten großer deutscher Unternehmen.

Peer Steinbrück: Von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen

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dpa

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