+
Peer Steinbrück ist zurück aus der Osterpause.

„Das hatten wir schon mal“

Steinbrück warnt vor Parteienverachtung

Berlin - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat davor gewarnt, die Parteien in Deutschland verächtlich zu machen. „Das hatten wir schon mal“, sagte er am Mittwochabend bei einem Bürgerdialog in Berlin.

„Ich bitte um etwas mehr Respekt gerade für Politiker, die ehrenamtlich tätig sind. Das sind 95 Prozent aller Politiker.“

Wer solle denn anstelle von Parteien treten und eine demokratische Willensbildung organisieren, fragte Steinbrück. „Meinungsumfragen? Talkshows, Bürgerinitiativen oder ein Ältestenrat?“ Er bekannte sich zu dem bestehenden System der Parteienfinanzierung über Steuergelder.

Bei der Veranstaltung „Klartext mit Peer Steinbrück“, die nach SPD-Angaben 600 Bürger besuchten, bekräftigte er, weder für eine große Koalition noch für das Experiment einer rot-grünen Minderheitsregierung zur Verfügung zu stehen. „Ich stehe nur für eine rot-grüne Bundesregierung zur Verfügung“.

Peer Steinbrück: Von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen

Peer Steinbrück: Von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen

Ein Berliner Student lud Steinbrück spontan zu einem von diesem im Bundestagswahlkampf verstärkt geplanten Wohnzimmergespräch ein. „Ich sorge für kühles Bier und Kartoffelsalat, wenn Sie mir zusagen“, lockte ihn der Student. Steinbrück: „Wie hoch ist das Durchschnittsalter Ihrer WG?“. „21“, antworte der Student. „Dann komme ich“, versprach der 66-jährige SPD-Politiker.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Polizei von New York: Täter hatte Bombe vermutlich selbst gebaut 
Im New Yorker Stadtteil Manhattan hat es nach Angaben der Polizei eine Explosion in der Nähe des Busbahnhofs „Port Authority“ gegeben.
Polizei von New York: Täter hatte Bombe vermutlich selbst gebaut 
Grünen-Politikerin Künast rechnet mit weiteren Spitzen-Kandidaturen
Umweltminister Robert Habeck und Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock haben ihr Interesse bereits geäußert. Das könnten aber nicht die einzigen bleiben.
Grünen-Politikerin Künast rechnet mit weiteren Spitzen-Kandidaturen
Explosion erschreckt New York - Bürgermeister: Es war Terror
Ein versuchter Terroranschlag nahe dem New Yorker Times Square hat am Montag die Millionenmetropole erschüttert und vier Menschen verletzt. Keiner von ihnen ist in …
Explosion erschreckt New York - Bürgermeister: Es war Terror
Umfrage zeigt: Schulz ist der große Verlierer bei den Wählern
Eine Minderheitsregierung und Neuwahlen wollen viele Politiker nicht. Aber was wünschen sich eigentlich die Bürger? Eine Umfrage gibt jetzt Antworten und enthüllt ein …
Umfrage zeigt: Schulz ist der große Verlierer bei den Wählern

Kommentare