+
Pegida-Chef Lutz Bachmann zieht('s) in den Süden.

Sonneninsel statt Sachsen

Pegida-Chef Lutz Bachmann zieht nach Teneriffa

Dresden - Der Mitgründer des fremdenfeindlichen Dresdner Pegida-Bündnisses, Lutz Bachmann, will seinen Lebensmittelpunkt offenkundig nach Teneriffa verlegen.

Er bestätigte am Dienstag indirekt entsprechende Angaben der inzwischen mit ihm verfeindeten früheren Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling. Sie hatte bei Facebook geschrieben, Bachmann sei dabei, auf die spanische Kanareninsel zu ziehen und nur noch alle zwei Wochen zu den Kundgebungen nach Dresden zu kommen. 

„Wen interessiert es, wo man arbeitet und seinen Lebensunterhalt verdient, solange man mit Rückgrat hinter der Sache steht?“, schrieb Bachmann daraufhin ebenfalls bei Facebook. „Monatelang war es bekannt und trotzdem uninteressant!“ Er habe bereits im Frühjahr 2016 vorgeschlagen, "die Spaziergänger über meine Tätigkeit im Ausland zu informieren, um Gerüchten vorzubeugen", doch Festerling sei dagegen gewesen, weil es damals noch nicht "in ihre Pläne gepasst" habe, warf er ihr vor.

Der mehrfach verurteilte Pegida-Mitgründer, der angesichts der drohenden Verbotes des Bündnisses eine eigene Partei gründen will, war in den vergangenen Wochen immer seltener bei den Kundgebungen in Dresden zu sehen. Ein Grund für sein Fernbleiben wurde den 2200 bis 2600 Teilnehmern auch am vergangenen Montag nicht genannt.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

May und Macron vereinbaren schärferen Grenzschutz
Das Programm war vielfältig: Im Mittelpunkt des Regierungsgipfels mit Macron und May stand aber die Lage in der französischen Hafenstadt Calais, von wo aus viele …
May und Macron vereinbaren schärferen Grenzschutz
Vor dem „GroKo“-Votum: SPD befürchtet das Schlimmste
Nach den Sondierungen könnten Gespräche über eine neue GroKo starten - wenn der Parteitag der SPD zustimmt. Die Sozialdemokraten hadern aber mit den …
Vor dem „GroKo“-Votum: SPD befürchtet das Schlimmste
UN-Chef will neue Untersuchungen von Chemiewaffenangriffen in Syrien
UN-Generalsekretär António Guterres hat zur Wiederaufnahme der Untersuchungen von Chemiewaffenangriffen in Syrien aufgerufen.
UN-Chef will neue Untersuchungen von Chemiewaffenangriffen in Syrien
Ausnahmezustand in Türkei zum sechsten Mal verlängert
Der Putschversuch in der Türkei liegt inzwischen anderthalb Jahre zurück. Dennoch wird der Ausnahmezustand noch einmal verlängert. Menschenrechtler sprechen von einem …
Ausnahmezustand in Türkei zum sechsten Mal verlängert

Kommentare