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Wann kommt es zu einem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un?

Kim Jong Un mit überraschender Reise

Vor erwartetem Treffen: Trump will weiter Druck auf Nordkorea ausüben

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sich während seines Besuchs bei Chinas Staatschef Xi Jinping zum nordkoreanischen Atomprogramm geäußert.

Update, 12.51 Uhr

Die USA wollen ungeachtet des erwarteten Treffens mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un weiter Druck auf Pjöngjang ausüben. US-Präsident Donald Trump twitterte am Mittwoch, dass er von Chinas Staats- und Parteichef Xi Jingping über dessen Treffen mit Kim unterrichtet worden sei und dass sich Kim auf den Gipfel mit ihm, Trump, freue. In der Zwischenzeit müssten „maximale Sanktionen und Druck“ aber unbedingt aufrechterhalten werden.

Trumps Sprecherin Sarah Sanders hatte bereits am Dienstagabend (Ortszeit) in Washington erklärt, die jüngsten Entwicklungen seien ein weiterer Beweis dafür, dass Trumps Kampagne des maximalen Drucks eine „angemessene Atmosphäre“ für einen Dialog mit Nordkorea schaffe. Die US-Regierung stehe in engem Kontakt mit Südkorea und Japan.

Kim Jong Un mit überraschendem Besuch in China

Peking - "Das Thema der Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel kann gelöst werden, wenn Südkorea und die USA mit gutem Willen auf unsere Bemühungen reagieren, eine Atmosphäre des Friedens und der Stabilität schaffen und fortschrittliche und gleichzeitige Maßnahmen für die Umsetzung von Frieden ergreifen", zitierte am Mittwoch die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinua Nordkoreas Machthaber.

Über Kims erste Auslandsreise seit seiner Machtübernahme im Jahr 2011 war wegen eines nordkoreanischen Sonderzugs und erhöhter Sicherheitsvorkehrungen in Teilen Pekings bereits spekuliert worden. Nach Kims Abreise bestätigte China schließlich den Besuch. Nordkoreas Machthaber sei von Sonntag bis Mittwoch in der Volksrepublik gewesen, berichtete Xinhua.

China ist der wichtigste Verbündete

Chinas Staatschef Xi gab laut Xinhua in Peking ein Bankett für Kim und dessen Frau Ri Sol Ju. Dort habe Kim gesagt, er habe "erfolgreiche Gespräche" mit Xi zur Entwicklung der beiderseitigen Beziehungen und zum "Erhalt von Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel" geführt.

China ist der wichtigste Verbündete des wegen seines Atomwaffen- und Raketenprogramms international isolierten Landes. Die Beziehungen zwischen Peking und Pjöngjang haben sich zuletzt aber deutlich abgekühlt. So hat China UN-Sanktionen gegen Nordkorea mitgetragen.

Bereitschaft zu Treffen mit Trump?

Allerdings kam in den vergangenen Wochen Bewegung in den Atomkonflikt mit Nordkorea: Kim will im April den südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In und voraussichtlich im Mai US-Präsident Donald Trump treffen. China schien dabei in eine Nebenrolle gedrängt zu werden. Mit Kims Besuch in Peking gewann die Volksrepublik jedoch wieder an Gewicht.

Xi sagte laut Xinhua, die Partnerschaft der beiden Länder sei "eine strategische Entscheidung und die einzig richtige Entscheidung, die beide Seiten auf Grundlage der Geschichte und Realität getroffen haben". "Das sollte sich nicht ändern und wird es auch nicht wegen irgend eines einzelnen Ereignisses zu einer bestimmten Zeit", fügte Xi den Angaben zufolge hinzu. Kim bekräftigte seine Bereitschaft zu einem Dialog mit den USA und zu einem Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump.

afp

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