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Laut dem Pentagon könnte bei einem Angriff afghanischer und US-Truppen der Anführer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat getötet worden sein. (Archiv)

„Ich denke, wir haben ihn gekriegt“

Pentagon: IS-Anführer in Afghanistan vermutlich getötet

Washington - Bei einem Angriff afghanischer und US-Truppen könnte der Anführer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Afghanistan getötet worden sein.

"Ich denke, wir haben ihn gekriegt, aber wir sind uns nicht sicher", sagte Pentagon-Sprecher Jeff Davis am Freitag. Demnach erfolgte der Angriff auf Abdul Hasib in der Nacht zum Donnerstag in der Provinz Nangarhar.

Bei diesem Angriff seien auch zwei US-Soldaten getötet worden, deren Tod Washington bereits am Donnerstag mitgeteilt hatte. Möglicherweise seien sie zu Beginn der dreistündigen Kämpfe von Verbündeten versehentlich erschossen worden, sagte Davis. Die genauen Umstände würden noch ermittelt. Auf der gegnerischen Seite wurden nach Angaben des US-Kommandos in Afghanistan mehr als 35 Menschen getötet.

Der Unterschlupf Hasibs liegt nahe dem Tunnelkomplex, auf den die USA am 13. April ihre größte nicht-atomare Bombe abgeworfen hatten. Dabei wurden nach afghanischen Angaben 92 IS-Kämpfer getötet. Das Pentagon schätzt die Zahl der noch verbliebenen IS-Kämpfer in Afghanistan auf rund tausend.

AFP

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