+
Demonstranten fordern in Lima Freiheit für Perus Ex-Präsidenten Fujimori. Foto: Ernesto Arias

Perus Ex-Präsident Fujimori bittet um Begnadigung

Lima (dpa) - Kurz vor dem Ende der Amtszeit von Perus Präsident Ollanta Humala hat der inhaftierte Ex-Machthaber Alberto Fujimori um eine Begnadigung ersucht. Der Antrag des 77-jährigen Fujimori werde nach geltendem Recht geprüft, teilte das peruanische Justizministerium auf Twitter mit.

Fujimori sitzt seit fast zehn Jahren in einem Gefängnis in der Hauptstadt Lima. Der japanischstämmige Rechtspopulist war unter anderem wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen während seiner zehnjährigen Amtszeit (1990-2000) zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Staatschef Humala hatte bereits 2013 ein Begnadigungsgesuch abgelehnt.

Fujimoris Tochter Keiko (41) hatte im Juni nur knapp die Präsidentenwahl verloren. Am kommenden Donnerstag übernimmt der deutschstämmige Wirtschaftsliberale Pedro Pablo Kuczynski das Präsidentenamt in dem südamerikanischen Andenstaat.

Peru Justizministerium auf Twitter

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Polizei veröffentlicht Bilder vom Manchester-Attentäter kurz vor dem Anschlag
Schon wieder hat ein Selbstmordanschlag die Welt erschüttert: Am Montag riss ein Attentäter 22 Menschen in den Tod, darunter viele Kinder. Die Polizei meldet mehrere …
Polizei veröffentlicht Bilder vom Manchester-Attentäter kurz vor dem Anschlag
Großbritannien: Höchste Terrorwarnstufe wieder aufgehoben
Eigentlich hätte es für viele Briten ein schönes, langes Wochenende werden sollen. Denn am Montag haben sie frei. Doch es geht - trotz herabgestufter Terrorwarnstufe - …
Großbritannien: Höchste Terrorwarnstufe wieder aufgehoben
Irans Oberhaupt nennt Monarchen Saudi-Arabiens „Idioten“
Zwischen dem Iran und Saudi-Arabien geht es verbal hoch her. Ajatollah Ali Chamenei nennt die Führungsriege des Rivalen einen „wertlosen Haufen“.
Irans Oberhaupt nennt Monarchen Saudi-Arabiens „Idioten“
„Eine Krankheit“: Papst attackiert Finanzinvestoren
Der Papst hat in einer Rede vor Stahlarbeitern massiv gegen Spekulanten gewettert - er sprach von einer „wirtschaftlichen Krankheit“.
„Eine Krankheit“: Papst attackiert Finanzinvestoren

Kommentare