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Frauke Petry.

Richtungsstreit in der AfD

Wehrmacht-Aussage: Petry greift Gauland an

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry sieht die Wähler durch den Richtungsstreit in ihrer Partei verunsichert und befürchtet, dass sich ein bestimmtes Wählerlager abwenden könnte.

Mit Blick auf heftig kritisierte Aussagen wie die von Spitzenkandidat Alexander Gauland über Stolz auf die Wehrmacht sagte sie der „Leipziger Volkszeitung“ (Mittwoch): „Ich verstehe, wenn die Wähler entsetzt sind.“ Die parteiinternen Konflikte würden nicht spurlos an der AfD und den Menschen vorübergehen: „Wenn nicht klar ist, wohin die Partei steuert, verunsichert das die Wähler.“

Die AfD-Stammklientel lasse sich zwar nicht beirren, weil sie sich in den letzen Jahren an solche Auseinandersetzungen gewöhnt habe, erklärte Petry. „Es ist aber auch zu erleben, dass sich gerade viele bürgerliche Wähler abwenden. Das liegt auch an den Schlagzeilen, wie sie in jüngster Zeit produziert werden, und bei denen man sich jedes Mal fragt, ob sie tatsächlich wahr und damit ein Skandal sind.“

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Gauland hatte zuletzt seine umstrittene Äußerung verteidigt, wonach die Deutschen stolz sein dürften auf „die Leistungen deutscher Soldaten“ im Ersten und Zweiten Weltkrieg. „Ich bestreite überhaupt nicht, dass die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg in Verbrechen verwickelt war“

dpa

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