Polizisten untersuchen in Manila die Leichen zweier mutmaßlicher Drogenhändler. Foto: str
1 von 9
Polizisten untersuchen in Manila die Leichen zweier mutmaßlicher Drogenhändler. Foto: str
In überfüllten Zellen warten mutmaßliche Drogendealer und andere Verdächtige auf ihren Prozess. Foto: Mark R. Cristino
2 von 9
In überfüllten Zellen warten mutmaßliche Drogendealer und andere Verdächtige auf ihren Prozess. Foto: Mark R. Cristino
Philippinische Polizisten treten zum Drogentest an. Foto: Mark R. Cristino
3 von 9
Philippinische Polizisten treten zum Drogentest an. Foto: Mark R. Cristino
"Ihr Hurensöhne, ich bringe euch echt alle um", drohte Rodgrigo Duterte Drogendealern. Foto: Francis R. Malasig
4 von 9
"Ihr Hurensöhne, ich bringe euch echt alle um", drohte Rodgrigo Duterte Drogendealern. Foto: Francis R. Malasig
Verhaftete mumaßliche Dealer und Drogenkonsumenten: Zehntausende stellten sich nach den Drohungen von Präsident Duterte mittlerweile der Polizei. Foto: Mark R. Cristino
5 von 9
Verhaftete mumaßliche Dealer und Drogenkonsumenten: Zehntausende stellten sich nach den Drohungen von Präsident Duterte mittlerweile der Polizei. Foto: Mark R. Cristino
Der Kampf gegen Drogen auf den Philippinen wird mit äußerster Härte geführt. Foto: str
6 von 9
Der Kampf gegen Drogen auf den Philippinen wird mit äußerster Härte geführt. Foto: str
Tote auf allen Seiten: Genair Bumagat (M.) am Sarg ihres Mannes Edgar Bumagat. Der Polizist wurde bei der Fahndung nach Drogendealern erschossen. Foto: Eugenio Loreto
7 von 9
Tote auf allen Seiten: Genair Bumagat (M.) am Sarg ihres Mannes Edgar Bumagat. Der Polizist wurde bei der Fahndung nach Drogendealern erschossen. Foto: Eugenio Loreto
Eine Philippinerin trauert um einen Verwandten, der von einem unbekannten Killer in Manila erschossen wurde. Foto: str
8 von 9
Eine Philippinerin trauert um einen Verwandten, der von einem unbekannten Killer in Manila erschossen wurde. Foto: str

Killerkommandos am Werk?

Philippinischer Präsident will Drogendealer töten lassen

Manila - Der neue philippinische Präsident zieht neue Saiten im Kampf gegen den Drogenhandel auf. "Ihr Hurensöhne, ich bringe euch echt alle um", drohte Rodrigo Duterte Drogendealern.

"Wenn ihr Ämter bekleidet, Soldaten, Polizisten oder Bürgermeister seid, seid ihr als erstes dran." Duterte hatte ihm Wahlkampf unter anderem versprochen, die Kriminalität zu stoppen und wurde im Mai mit großer Mehrheit gewählt.

Seit seinem Amtsantritt Ende Juni sind mehr als 400 mutmaßliche Drogendealer getötet worden. Niemand wurde dafür zur Rechenschaft gezogen. Menschenrechtler werfen Duterte vor, Todesschwadronen zu dulden. Auch in Davao, wo Duterte vor Amtsantritt Jahrzehnte lang Bürgermeister war, wurden mehr als 1000 Kleinkriminelle auf offener Straße oder in ihren Hütten ermordet. Die Täter entkamen immer. Familien und Augenzeugen trauten sich selten, Aussagen zu machen.

Duterte hat fünf ranghohe Polizeioffiziere des Drogenhandels bezichtigt, drei davon noch in Amt und Würden. Sie haben sich den Ermittlungen gestellt, ebenso ein Bürgermeister. Duterte habe Dutzende weitere Würdenträger auf seinen Listen. Die Namen werde er in Kürze veröffentlichen, sagte sein Sprecher.

dpa

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

"Cumhuriyet"-Prozess in Istanbul hat begonnen
Seit Monaten sitzen Mitarbeiter der türkischen Zeitung "Cumhuriyet" in U-Haft. Nun wird ihnen der Prozess gemacht - wegen Terrorunterstützung. Reporter ohne Grenzen …
"Cumhuriyet"-Prozess in Istanbul hat begonnen
Israel nimmt nach Anschlag Bruder des Attentäters fest
Israel reagiert mit einer Razzia auf den tödlichen Anschlag auf eine Familie in einer Siedlung im Westjordanland. Nach blutigen Unruhen wegen eines Streits um den …
Israel nimmt nach Anschlag Bruder des Attentäters fest
Machtkampf in Venezuela: Zahl der Todesopfer steigt auf 100
Tote, Drohungen und eine Wahl, die endgültig zur Gewaltexplosion führen kann. Venezuela, reich mit Öl gesegnet, versinkt im Chaos.
Machtkampf in Venezuela: Zahl der Todesopfer steigt auf 100
Blutige Unruhen in Jerusalem: Bilder der Wut und Gewalt
Israel hat den Zugang zum Tempelberg eingeschränkt - daraufhin kam es zu blutigen Ausschreitungen zwischne Palästinensern und israelischer Polizei mit mehreren …
Blutige Unruhen in Jerusalem: Bilder der Wut und Gewalt

Kommentare