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Philippinische Polizisten neben der enthaupteten Abu-Sayyaf-Geisel.

Auf einer Schnellstraße

Philippinische Abu-Sayyaf-Geisel enthauptet aufgefunden

Eine von der Islamistengruppe Abu Sayyaf verschleppte philippinische Geisel ist auf der südlichen Insel Jolo enthauptet aufgefunden worden.

Wie die Polizei in der Stadt Maimbung am Mittwoch mitteilte, wurde die gefesselte Leiche des Mannes am Abend zuvor auf einer Schnellstraße entdeckt. Der abgetrennte Kopf des Dorfvorstehers lag daneben, am Körper des Toten war ein Zettel mit dessen Name befestigt. 

Der Dorfvorsteher war im Mai gemeinsam mit zwei Mitgliedern der Küstenwache aus der Hafenstadt Dapitan verschleppt worden. Die mit Al-Kaida verbündeten Rebellen von Abu Sayyaf forderten ein Lösegeld in unbekannter Höhe. Die philippinische Regierung lehnte die Zahlung des Geldes ab. Das Schicksal der beiden gemeinsam mit dem Opfer verschleppten Geiseln ist unbekannt. 

Islamisten der Gruppe Abu Sayyaf hatten im April vergangenen Jahres auch zwei Deutsche verschleppt, die mit ihrer Segelyacht vor der Insel Palawan im Westen des Landes unterwegs waren. Während der Geiselhaft, die sie vermutlich vorwiegend auf Jolo verbrachten, veröffentlichte Abu Sayyaf mehrere Onlinevideos, in denen die Gruppe mit der Ermordung des Paares drohte. Im Oktober kamen die beiden Deutschen frei. Abu Sayyaf zufolge floss Lösegeld.

afp

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