Debatte

Pille danach: Ministerium für Rezeptpflicht

Berlin - Trotz der SPD-Forderung nach einer Freigabe der „Pille danach“ will das Bundesgesundheitsministerium an der Rezeptpflicht festhalten.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU) erklärte am Donnerstagabend im Bundestag, man lege großen Wert auf die ärztliche Beratung der Betroffenen. „Das stärkt Frauen in ihrer Selbstbestimmung und gibt ihnen Sicherheit.“ Die „Pille danach“ kann eine Schwangerschaft verhindern, wenn sie spätestens 72 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingenommen wird. Das Produkt muss vom Arzt verschrieben werden, doch SPD, Linke und Grüne werben für einen Verzicht auf die Rezeptpflicht.

dpa

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